Wissenschaft trifft Praxis: „Berufe in der digitalisierten Arbeitswelt“




Beschreibung

Die Tagung “Wissenschaft trifft Praxis” zum Thema „Berufe in der digitalisierten Arbeitswelt“ beschäftigt sich mit dem Potenzial der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung von Produkten, Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen, einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel anzustoßen und die Arbeitswelt nachhaltig zu verändern.

Neben der Frage nach möglichen negativen Arbeitsmarkteffekten dieser Entwicklung sollen auch die durch diesen Prozess verursachten Veränderungen von Berufen und beruflichen Strukturen diskutiert werden. Ein wichtiges Thema wird dabei auch die Frage nach den Konsequenzen der technologischen Entwicklung für die Qualifikationsbedarfe der Beschäftigten sowie nach den am stärksten betroffenen Personengruppen sein.

Alle diese Themen sollen sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch aus der Perspektive von Praktikern aus der Wirtschaft beleuchtet und gemeinsam mit Vertretern der Politik, den Sozialpartnern und der Öffentlichkeit diskutiert werden.

Datum

21. und 22. Juni 2017

Ort

Amberger Congress Centrum (ACC)

Schießstätteweg 8
92224 Amberg

Vortragsfolien

Die Folien zu den Vorträgen finden Sie an entsprechender Stelle im Programm der Veranstaltung.


Mittwoch, 21. Juni 2017

Moderation:

Dr. Andrea Kargus, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

13:00 Uhr

Registrierung

13:45 Uhr

Begrüßung und Einführung 

Prof. Dr. Joachim Möller,
Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Präsentationsfolien

14:15 Uhr

Begrüßung und Einführung

Ralf Holtzwart,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit

14:30 Uhr

Keynote 1: „Weniger Kontrolle, mehr Verantwortung? Aktuelle technologische Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Arbeit 4.0″

Prof. Dr.-Ing. Verena Nitsch,
Institut für Arbeitswissenschaft und Universität der Bundeswehr München

Präsentationsfolien

15:30 Uhr

Kaffeepause

16:00 Uhr

Keynote 2: „Werden Computer bald unsere Jobs erledigen? Die Bedeutung technologischer Entwicklungen für die Substituierbarkeitspotenziale von Berufen.“

Dr. Britta Matthes,
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Präsentationsfolien

17:00 Uhr

Kaffeepause

17:15 Uhr

Plenum

17:15 Uhr

„Arbeiten 4.0 – Berufe im digitalen Wandel“

Thorben Albrecht,
Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

17:45 Uhr

„Work 4.0 aus Sicht der Siemens AG – aktueller Stand und Handlungsfelder der Zukunft“

Peter Heck,
Leiter Tarifpolitik, Siemens AG

Präsentationsfolien

18:15 Uhr

„Berufe in der digitalisierten Arbeitswelt – eine gewerkschaftliche Perspektive“

Felix Stumpf,
Leiter Bereich Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik beim Vorstand der IG Metall

18:45 Uhr

Abendessen


Donnerstag, 22. Juni 2017

Moderation:

-

09:00 Uhr

Parallel-Workshops

Workshop I: Bedeutung technischer Veränderungen für Arbeitsorganisation, Produktionsabläufe und Unternehmenskultur

Moderation: Dr. Florian Lehmer, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

 

Crowdwork als neues Arbeitsmarktphänomen
Prof. Dr. Hans J. Pongratz,
Ludwig-Maximilians-Universität München
Präsentationsfolien

Auswirkungen der Digitalisierung in der industriellen Fertigung am Beispiel eines Maschinenbauunternehmens
Marco Bauer,
BAM Maschinenbau
Präsentationsfolien

Auswirkungen der Digitalisierung im Bereich wissensintensiver Dienstleistungen
Dr. Michael Link,
DATEV
Präsentationsfolien

09:00 Uhr

Workshop II: Wandel von Tätigkeitsanforderungen, Ersetzbarkeit von Berufen und Beschäftigungsentwicklung

Moderation: Dr. Bernhard Christoph, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

 

Beschäftigungsabbau oder Beschäftigungswachstum? Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt
Dr. Katharina Dengler,
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Präsentationsfolien

Regionale Folgen der Digitalisierung für Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Dr. Gerd Zika,
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Digitalisierung als arbeitspolitische Herausforderung. Ergebnisse aus Fallstudien zum Wandel von Tätigkeitsanforderungen in der Industrie
Dr. Martin Kuhlmann,
Soziologisches Forschungsinstitut (SOFI) Göttingen
Präsentationsfolien

09:00 Uhr

Workshop III: Bedeutung technischer Veränderungen für Kompetenzerfordernisse und Qualifikationsbedarfe

Moderation: Dr. Simon Janssen, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

 

Veränderungen bei Kompetenzanforderungen aus Sicht der BA
Christian Sprenger,
Bundesagentur für Arbeit
Präsentationsfolien

Digitalisierung und Aus-/ Weiterbildung
Prof Dr. Lutz Bellmann,
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Präsentationsfolien

Wie verändern Digitalisierung und technischer Fortschritt Qualifikationsprofile?

Dr. Robert Couronné,
Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft NIK  e.V. Nürnberg
Präsentationsfolien

10:00 Uhr

Diskussion in allen Workshops

10:30 Uhr

Kaffeepause

11:00 Uhr

Podiumsdiskussion
Moderation: Gerhard Schröder, Deutschlandradio

 

Thorben Albrecht,
Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Valerie Holsboer,
Mitglied des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit

Johannes Jakob,
Leiter der Fachabteilung Arbeitsmarktpolitik beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)

Christina Ramb,
Leiterin der Fachabteilung Arbeitsmarkt bei der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA)

Dr. Ulrich Walwei,
Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

12:00 Uhr

Digital Factory Elektronikwerk Amberg: Werkspräsentation

Dr. Gunter Beitinger,
Siemens Amberg

12:30 Uhr

Werksführung im Digital Factory Elektronikwerk Amberg

Einweisung und Logistik

12:40 – 13:40: Werksführung Gruppe 1

13:00 – 14:00: Werksführung Gruppe 2

13:20 – 14:20: Werksführung Gruppe 3

13:40 – 14:40: Werksführung Gruppe 4

14:00 – 15:00: Werksführung Gruppe 5

inkl. je 10 Min. Bustransfer

Imbiss für die jeweils anwesenden Gruppen

15:00 Uhr

Ende der Veranstaltung


Anmeldung

 

Bitte nutzen Sie für die Anmeldung zur Veranstaltung das Registrierungsformular auf Xing.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

 

Allgemeiner Hinweis 
Während der Veranstaltung werden Foto-/Film- und Tonaufnahmen gemacht. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass das IAB Aufnahmen von Ihnen zum Zwecke der Berichterstattung und Veranstaltungsdokumentation verwenden darf.


Die Referenten

Thorben Albrecht

ist seit 2014 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dort zuständig für die Zentralabteilung und die Abteilungen für Grundsatzfragen, Arbeitsmarktpolitik sowie für den Bereich Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik.

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Zu seinen wichtigsten Gesetzgebungsprojekten zählt unter anderem das Tarifautonomiestärkungsgesetz, mit dem ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland eingeführt wurde. Zudem hat er den Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ angestoßen, mit dem das BMAS einen öffentlichen Dialog über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft führte. Damit wurde ein wichtiger Impuls für eine breitere gesellschaftliche Debatte über die Gestaltung „Guter Arbeit“ im digitalen Zeitalter gesetzt. Der studierte Historiker ist zudem Mitglied in dem von der IG Metall gegründeten Beirat „Zukunft der Arbeit“, der sich mit der Gestaltung der Digitalisierung der industriellen Arbeit befasst, sowie Mitglied im IT-Rat der Bundesregierung und im Steuerungskreis „Digitale Agenda“. Zuvor war er unter anderem von 2011 bis 2013 Abteilungsleiter Politik im SPD-Parteivorstand und von 2009 bis 2011 Büroleiter der damaligen SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. | Foto: BMAS/Denzel


Marco Bauer

ist Gesellschafter-Geschäftsführer der BAM Maschinenbau GmbH in Altenstadt.

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Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker/Systemintegration und seines Studiums an der FH Deggendorf zum Bachelor of Science (Wirtschaftsinformatik) übernahm er im Alter von 24 Jahren einen kleinen Lohnfertiger in Weiden. In den letzten sieben Jahren formte er das Unternehmen – heute bekannt als BAM Maschinenbau GmbH – zu einem innovativen Maschinenbauer und Fertigungsbetrieb, der sich bereits seit 2012 die Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben hat. Die BAM beschäftigt heute 42 Mitarbeiter und betreibt u. a. einen Halbzeuge-Onlineshop. Im Jahr 2016 wurde die BAM als eines der innovativsten Mittelständler Deutschlands ausgezeichnet und erhielt zudem vom Sender n-TV die begehrte Hidden-Champion-Auszeichnung. | Foto: BAM


Dr. Gunter Beitinger

ist Vice President Manufacturing bei der Firma Siemens und Leiter des Amberger Elektronikwerks.

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Gunter Beitinger studierte und promovierte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen im Fachbereich Fertigungstechnik und Produktionssysteme und an der Fern-Universität Hagen studierte er parallel Betriebswirtschaft. An der University of Dayton, Texas sowie Michigan, Illinois USA und der Universidad de ANAUAC, Mexiko Stadt belegte er über mehrere Jahre Kurse zu den Themen Lean Management und ethische Führungsphilosophien. Dr. Beitinger ist seit September 1999 bei der Firma Siemens angestellt und kann auf Erfahrungen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen zurückgreifen. So arbeitete er mehrere Jahre als „Project Manager“ in den USA und Mexiko und anschliessend als „Senior Manufacturing Consultant“ bei der ehemaligen Siemens VDO in Regensburg. Unter anderem leitete er die Abteilung „Industrial Engineering“ bei Siemens Healthcare in Erlangen und war für den Geschäftsbereich Process and Drives als Standortleiter für das Motorenwerk in Guadalajara, Mexiko verantwortlich. Als Vice President Manufacturing ist Dr. Beitinger aktuell für den Fertigungsverbund der Geschäftseinheit Factory Automation des Geschäftsbereiches Digital Factory verantwortlich und leitet das Amberger Elektronikwerk in Personalunion.


Prof Dr. Lutz Bellmann

ist Leiter des Forschungsbereichs „Betriebe und Beschäftigung“ am IAB und Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Arbeitsökonomie, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

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Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover. Er promovierte 1985. 2004 erfolgte die Habilitation. Er nahm Lehrtätigkeiten an den Universitäten Bamberg, Hannover, Köln, Passau, Speyer, Trier und Tübingen wahr und war Research Fellow des Instituts Zukunft der Arbeit in Bonn. Seit 1988 ist Lutz Bellmann im IAB, seit 1997 Leiter des IAB-Betriebspanels und seit 2000 Forschungsbereichsleiter (Betriebe und Beschäftigung). Lutz Bellmann ist Fellow des Labor and Socio-Economic Research Center (LASER) der Universität Erlangen-Nürnberg und Research Fellow des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit. Er beteiligt sich an den Bachelor-Studiengängen und Master-Studiengängen der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Forschungsfeld ist die Arbeitsmarktökonomik, insbesondere Fragen der Lohnstruktur und Beschäftigungsdynamik, der betrieblichen Aus- und Weiterbildung sowie die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer.


Dr. Bernhard Christoph

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich „Bildung und Erwerbsverläufe“ sowie Leiter der Arbeitsgruppe „Berufsforschung“ am IAB.

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Bernhard Christoph studierte Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte 2016 an der FAU Erlangen-Nürnberg. Von 2000 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim und von 2003 bis 2006 am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES). Seit Mai 2006 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB


Dr.-Ing. Robert Couronné

ist Geschäftsführer der NIK e.V., dem IKT-Netzwerk für Innovation und Kooperation in der Europäischen Metropolregion Nürnberg mit etwa 100 Unternehmen. Er treibt dort die Digitalisierungsoffensive Nürnberg voran, die Unternehmen dabei unterstützt, die eigene Digitalisierungsagenda zu entwickeln und umzusetzen.

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Robert Couronné studierte Elektrotechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach der Entwicklung computergestützter Messsysteme im Institut für Warenprüfung und Umwelt der Quelle AG Nürnberg wechselte er an das Fraunhofer IIS, Erlangen und arbeitete dort 19 Jahre lang zunächst als Projektmanager, Referent des Institutsleiters, Gruppen- und Abteilungsleiter. Zuletzt koordinierte er den Strategieprozess am Standort Nürnberg des Fraunhofer IIS. Seit 2016 ist er Geschäftsführer der NIK e.V., dem IKT-Netzwerk für Innovation und Kooperation in der Metropolregion Nürnberg. Er ist Mitglied im VDE, Autor bzw. Coautor von 30 Publikationen und Miterfinder von 20 Patenten. | Foto: Kurt Fuchs, Erlangen.


Dr. Katharina Dengler

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IAB und forscht unter anderem zum Thema „Berufliche Arbeitsmärkte“ und „Arbeit in der digitalisierten Welt “.

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Von 2010 bis 2015 war sie zudem Stipendiatin im gemeinsamen Graduiertenprogramm (GradAB) des IAB und des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie 2016 promovierte. Zuvor studierte sie Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München mit dem Abschluss als Diplom-Volkswirtin (Univ.) im Jahr 2008. Ihre Forschungsinteressen umfassen die empirische Arbeitsmarktökonomie, quantitative Methoden, die Evaluation von aktiven Arbeitsmarktprogrammen, der Task-Based Approach sowie die Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB


Valerie Holsboer

ist seit dem 01. April 2017 Mitglied des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Als Vorstand Ressourcen ist sie insbesondere verantwortlich für die Bereiche Finanzen, Controlling und Personal.

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Valerie Holsboer absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians Universität in München. Nach Abschluss des Studiums war Frau Holsboer in der Rechtsabteilung des Arbeitgeberverbandes der Versicherungsunternehmen in Deutschland (agv) e.V. tätig, zuletzt als stellvertretende Geschäftsführerin. 2007 wurde sie Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS) e.V. (Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband der Branche). Ab 2012 bis 31. März 2017 war sie zusätzlich in der Funktion als Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) e.V. (sozialpolitischer Branchenspitzenverband) tätig. In diesen Funktionen verhandelte sie die Tarifverträge für die Systemgastronomie in Deutschland und führte den Mindestlohntarifvertrag für die Fleischwirtschaft ein. Im September 2015 koordinierte sie die Verhandlung zur Selbstverpflichtung der Deutschen Fleischwirtschaft mit dem Bundeswirtschaftsministerium. Frau Holsboer war bis April 2017 Mitglied der Mindestlohnkommission.


Ralf Holtzwart

ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (BA).

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Ralf Holtzwart studierte Pädagogik an der Universität der Bundeswehr in München. 1993 schloss er seine Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg ab und besuchte anschließend von 1993 bis 1995 das Collège Interarmées de Défense in Paris. Seit 2003 ist er bei der BA beschäftigt. Dort war er unter anderem Geschäftsführer Interner Service der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg und der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, Geschäftsführer Grundsicherung der Regionaldirektion Bayern und von 2010 bis 2014 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Regionaldirektion Bayern. Von 2015 bis 2016 war er als Senior Advisor Benchlearning in der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission tätig, bevor er im Jahr 2017 wieder zurück zur BA wechselte und den Vorsitz der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern übernahm.


Johannes Jakob

leitet die Abteilung Arbeitsmarktpolitik beim DGB Bundesvorstand.

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Nach dem Studium der Sozialarbeit sammelte Johannes Jakob Berufserfahrung in verschiedenen sozialen Projekten, in der Arbeit mit Arbeitslosen und in politischer Arbeit in kommunalen Parlamenten. Seit 1985 ist er in der DGB tätig, zunächst als Jugendbildungsreferent, dann in der Wahlfunktion als DGB Kreisvorsitzender für die Region Emsland und Grafschaft Bentheim mit Sitz in Lingen/Ems. 1995 übernahm Johannes Jakob die Referatsleitung im DGB Bundesvorstand in der Abteilung Arbeitsmarktpolitik, Schwerpunkte Integration von Arbeitslosen, Weiterbildung, Soziale Sicherung von Arbeitslosen, prekäre und atypische Arbeit. Seit 2016 ist er Abteilungsleiter der Abteilung Arbeitsmarktpolitik beim DGB Bundesvorstand. | Foto: DGB


Dr. Simon Janssen

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB im Fachbereich „Bildungs- und Erwerbsverläufe“.

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Simon Janssen studierte Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover. Im Jahr 2006 wechselte er an die Universität Zürich wo er im Jahre 2011 sein Promotion abschloss. Während seiner Promotion verbrachte Simon Janssen 7 Monate an der Copenhagen Business School. Nach Abschluss der Promotion wechselte er für ein Jahr als Post-Doctoral Research Fellow an die Princeton Universität und verbrachte das Jahr 2013 als Gastwissenschaftler an der Graduate School of Business in Stanford. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen der Arbeitsökonomie, Personalökonomie und Bildungsökonomie. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB


Dr. Andrea Kargus

ist Leiterin des Geschäftsbereichs "Wissenschaftliche Medien und Kommunikationsstrategie" am IAB.

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Andrea Kargus studierte an der Universität zu Köln Betriebswirtschaftslehre (Schwerpunkte Bankbetriebslehre, Beschaffungs- und Produktpolitik sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte) und promovierte dort zum Dr. rer. pol. Nach einem Redaktionsvolontariat beim Remscheider General-Anzeiger war sie dort anschließend als Redakteurin und seit 2001 als Stellvertretende Chefredakteurin tätig. Seit Mai 2008 leitet sie den Geschäftsbereich „Wissenschaftliche Medien und Kommunikationsstrategie“ am IAB.


Dr. Martin Kuhlmann

ist Arbeitssoziologie und arbeitet als Senior Researcher und Sprecher des Forschungsschwerpunkts „Arbeit im Wandel“ am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) e.V. an der Universität Göttingen.

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Nach Soziologiestudium in Göttingen und Uppsala sowie Promotion in Göttingen forscht er als empirischer Sozialforscher seit vielen Jahren am SOFI zum Wandel von Arbeit, betrieblichen Arbeitsbeziehungen und der Frage, wie betriebliche und gesellschaftliche Akteure mit den ökonomischen und sozialen Herausforderungen der Arbeitswelt umgehen. Ein Schwerpunkt sind die Arbeitswirkungen neuer Managementkonzepte und Technologien sowie die arbeitspolitischen Herausforderungen, die sich im Kontext sozioökonomischer Megatrends wie Globalisierung, Flexibilisierung, Demografischer Wandel oder Digitalisierung stellen. | Foto: kpw-photo.com


Dr. Florian Lehmer

ist Diplom-Volkswirt und arbeitet als Senior Researcher am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Dort leitet er die Arbeitsgruppe „Arbeit in der digitalisierten Welt“. In seinen Forschungsprojekten analysiert er die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Arbeitswelt. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB


Dr. Michael Link

ist Digital Transformation Officer bei DATEV eG.

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Michael Link absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Im Anschluss promovierte er zum Thema „Open Access im Wissenschaftsbereich“. Nach Abschluss des Studiums war Herr Link als Rechtsanwalt in der Kanzlei Link, Siry & Kupfer mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Ab April 2010 wechselte Michael Link zur DATEV eG und war anfangs für alle arbeitsrechtlichen Angelegenheiten der Datev als Inhouse-Jurist verantwortlich. Im März 2013 übernahm er den Bereich HR Business Partner Service & Vertrieb, was die Beratung aller Service- und Vertriebs-Führungskräfte in personellen Angelegenheiten umfasste. Seit Oktober 2016 ist er Abteilungsleiter im Stab „Digitale Transformation“. | Foto: Datev eG


Dr. Britta Matthes

ist Leiterin der Forschungsgruppe „Berufliche Arbeitsmärkte“ und arbeitet in mehreren Arbeitsgruppen, unter anderem zum Thema „Arbeit in der digitalisierten Welt“ am IAB.

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Britta Matthes studierte Soziologie und Biologie an der Universität Leipzig und war Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich 'Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung' am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Im Dezember 2002 promovierte sie im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin. Seit Oktober 2005 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB tätig.


Prof. Dr. Joachim Möller

ist seit Oktober 2007 Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit.

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Joachim Möller studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Tübingen und Konstanz sowie Politikwissenschaften an der Universität Straßburg. 1981 promovierte er zum Doktor der Sozialwissenschaften. 1990 folgte seine Habilitation an der Universität Konstanz. Nach Lehraufträgen an der Hochschule St. Gallen und einem Forschungsaufenthalt an der Universität Bergen (Norwegen) wurde er im Jahr 1991 auf eine Professur und 1996 auf einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg berufen. Von 2005 bis 2007 war er Direktor des Osteuropa-Instituts München. 2008 wurde ihm die Ehrendoktorwürde Dr. rer. pol. h.c. durch die Fakultät Wirtschafts-, Verhaltens- und Rechtswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg verliehen. Seine Forschungsfelder sind Arbeitsmarktökonomie, Regionalökonomie, Empirische Makroökonomie und Angewandte Ökonometrie. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB


Prof. Dr.-Ing. Verena Nitsch

ist Vertretungsprofessorin für Mensch-Maschine Integration an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität der Bundeswehr München und kommissarische Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft.

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Nach Ihrem Masterabschluss der Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie an der University of Manchester in Großbritannien war sie von 2008 bis 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitswissenschaft beschäftigt. Darauf folgte Ihre Promotion zum Doktor-Ingenieur mit summa cum laude an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität der Bundeswehr München. Von 2012 bis 2013 arbeitete sie als PostDoc am Institut für Arbeitswissenschaft, bevor sie dort 2013 Juniorprofessorin für Kognitive Ergonomie wurde. Seit Oktober 2016 ist sie W2-Vertretungsprofessorin für Mensch-Maschine Integration und kommissarische Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Industrie 4.0, Soziale Robotik, Telepräsenz und Telerobotik, Kognitive Ergonomie sowie Mensch-Roboter Interaktion.


Prof. Dr. Hans J. Pongratz

Hans Pongratz ist außerplanmäßiger Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und am Lehr- und Forschungsbereich für Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung (Leitung: Prof. Dr. Hella von Unger) tätig.

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Er forscht zum Wandel von Arbeit und Gesellschaft, mit Schwerpunkten in der Arbeits- und Organisationssoziologie, im Themenfeld von Gründung und Selbstständigkeit und mit Bezug auf die qualitative Methodologie. Er hat an verschiedenen Universitäten geforscht und gelehrt (u.a. an den Technischen Universitäten Chemnitz und München) und Lehrstuhlvertretungen und Gastprofessuren an den Universitäten Hamburg, Konstanz und München übernommen. Seit vielen Jahren ist er in der Weiterbildung für Führungskräfte und Betriebsräte engagiert, u.a. in der Executive Education der TU München.


Christina Ramb

ist Abteilungsleiterin Arbeitsmarkt der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA).

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Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen arbeitete sie 2000 bis 2001 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundestagsabgeordneten Ilse Aigner MdB in Berlin. 2001 wurde sie Pressesprecherin der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Seit März 2002 ist sie Mitarbeiterin der BDA, zunächst als Referentin in der Arbeitsrechtsabteilung und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zwischen 2003 und 2007 leitete sie das Büro des Präsidenten und des Hauptgeschäftsführers und zwischen 2005 und 2012 die Abteilung Planung | Koordination | Grundsatzfragen der BDA. Seit 2012 ist sie Abteilungsleiterin Arbeitsmarkt der BDA. Sie ist Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit und im ZDF-Fernsehrat (seit 2008).

 


Gerhard Schröder

Gerhard Schröder arbeitet als Wirtschaftsredakteur bei Deutschlandfunk Kultur.

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Seine Schwerpunktthemen sind Arbeit und Soziales, Gesundheit und Rente. Er ist Diplom-Volkswirt, hat nach dem Studium für Tages- und Wochenzeitungen gearbeitet und Bücher über die Einführung des Euro und die Ausweitung der Leiharbeit geschrieben. Für Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur berichtete er viele Jahre als Wirtschaftskorrespondent aus dem Hauptstadtstudio in Berlin.


Christian Sprenger

ist Referent im Fachbereich „Integration und Beratung – marktnahe Profile“ in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

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Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten arbeitete Christian Sprenger vier Jahre im Sozialamt Hamburg. 2002 wechselte er zur Bundesagentur für Arbeit und absolvierte ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH). Bis Ende 2006 war er Arbeitsvermittler mit Beratungsaufgaben in der Agentur für Arbeit Hamburg. Anschließend war Christian Sprenger sechs Jahre als Projektmitarbeiter des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Berlin tätig. Von 2010 bis 2012 studierte er berufsbegleitend an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und erwarb den Master of Public Administration (MPA). Seit 2013 ist er in der Produktentwicklung der Vermittlungs- und Beratungsdienstleistungen in der Zentrale der Bundesagentur zunächst als Berater und jetzt als Referent tätig. | Foto: privat


Dr. Ulrich Walwei

ist seit 2002 Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte zu rechtsökonomischen Fragen an der Universität-Gesamthochschule Paderborn (Dr. rer. pol.). Dort war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am finanzwissenschaftlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Friedrich Buttler. Seit 1988 ist Dr. Ulrich Walwei im IAB beschäftigt, wo er bis 2007 den Forschungsbereich „Wachstum, Demographie und Arbeitsmarkt“ leitete. Darüber hinaus ist er Wissenschaftlicher Beirat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Beirat der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit sowie Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg. Seine Forschungsfelder sind längerfristige Arbeitsmarkttrends, Politikanalysen, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und international vergleichende Institutionenökonomik. | Foto: Wolfram Murr


Dr. Gerd Zika

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB und arbeitet im Forschungsbereich „Prognosen und Strukturanalysen “ sowie in der Arbeitsgruppe „Arbeit in der digitalisierten Welt“.

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Nach der Beendigung des Studiums der Betriebswirtschaftslehre als Dipl.-Kaufmann war Gerd Zika ab 1991 als Assistent am Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. 1994 promovierte er zum Dr. rer. pol. Seit 1995 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB


Thorben Albrecht

ist seit 2014 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dort zuständig für die Zentralabteilung und die Abteilungen für Grundsatzfragen, Arbeitsmarktpolitik sowie für den Bereich Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik.

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Zu seinen wichtigsten Gesetzgebungsprojekten zählt unter anderem das Tarifautonomiestärkungsgesetz, mit dem ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland eingeführt wurde. Zudem hat er den Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ angestoßen, mit dem das BMAS einen öffentlichen Dialog über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft führte. Damit wurde ein wichtiger Impuls für eine breitere gesellschaftliche Debatte über die Gestaltung „Guter Arbeit“ im digitalen Zeitalter gesetzt. Der studierte Historiker ist zudem Mitglied in dem von der IG Metall gegründeten Beirat „Zukunft der Arbeit“, der sich mit der Gestaltung der Digitalisierung der industriellen Arbeit befasst, sowie Mitglied im IT-Rat der Bundesregierung und im Steuerungskreis „Digitale Agenda“. Zuvor war er unter anderem von 2011 bis 2013 Abteilungsleiter Politik im SPD-Parteivorstand und von 2009 bis 2011 Büroleiter der damaligen SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. | Foto: BMAS/Denzel

Marco Bauer

ist Gesellschafter-Geschäftsführer der BAM Maschinenbau GmbH in Altenstadt.

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Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker/Systemintegration und seines Studiums an der FH Deggendorf zum Bachelor of Science (Wirtschaftsinformatik) übernahm er im Alter von 24 Jahren einen kleinen Lohnfertiger in Weiden. In den letzten sieben Jahren formte er das Unternehmen – heute bekannt als BAM Maschinenbau GmbH – zu einem innovativen Maschinenbauer und Fertigungsbetrieb, der sich bereits seit 2012 die Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben hat. Die BAM beschäftigt heute 42 Mitarbeiter und betreibt u. a. einen Halbzeuge-Onlineshop. Im Jahr 2016 wurde die BAM als eines der innovativsten Mittelständler Deutschlands ausgezeichnet und erhielt zudem vom Sender n-TV die begehrte Hidden-Champion-Auszeichnung. | Foto: BAM

Dr. Gunter Beitinger

ist Vice President Manufacturing bei der Firma Siemens und Leiter des Amberger Elektronikwerks.

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Gunter Beitinger studierte und promovierte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen im Fachbereich Fertigungstechnik und Produktionssysteme und an der Fern-Universität Hagen studierte er parallel Betriebswirtschaft. An der University of Dayton, Texas sowie Michigan, Illinois USA und der Universidad de ANAUAC, Mexiko Stadt belegte er über mehrere Jahre Kurse zu den Themen Lean Management und ethische Führungsphilosophien. Dr. Beitinger ist seit September 1999 bei der Firma Siemens angestellt und kann auf Erfahrungen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen zurückgreifen. So arbeitete er mehrere Jahre als „Project Manager“ in den USA und Mexiko und anschliessend als „Senior Manufacturing Consultant“ bei der ehemaligen Siemens VDO in Regensburg. Unter anderem leitete er die Abteilung „Industrial Engineering“ bei Siemens Healthcare in Erlangen und war für den Geschäftsbereich Process and Drives als Standortleiter für das Motorenwerk in Guadalajara, Mexiko verantwortlich. Als Vice President Manufacturing ist Dr. Beitinger aktuell für den Fertigungsverbund der Geschäftseinheit Factory Automation des Geschäftsbereiches Digital Factory verantwortlich und leitet das Amberger Elektronikwerk in Personalunion.

Prof Dr. Lutz Bellmann

ist Leiter des Forschungsbereichs „Betriebe und Beschäftigung“ am IAB und Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Arbeitsökonomie, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

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Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover. Er promovierte 1985. 2004 erfolgte die Habilitation. Er nahm Lehrtätigkeiten an den Universitäten Bamberg, Hannover, Köln, Passau, Speyer, Trier und Tübingen wahr und war Research Fellow des Instituts Zukunft der Arbeit in Bonn. Seit 1988 ist Lutz Bellmann im IAB, seit 1997 Leiter des IAB-Betriebspanels und seit 2000 Forschungsbereichsleiter (Betriebe und Beschäftigung). Lutz Bellmann ist Fellow des Labor and Socio-Economic Research Center (LASER) der Universität Erlangen-Nürnberg und Research Fellow des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit. Er beteiligt sich an den Bachelor-Studiengängen und Master-Studiengängen der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Forschungsfeld ist die Arbeitsmarktökonomik, insbesondere Fragen der Lohnstruktur und Beschäftigungsdynamik, der betrieblichen Aus- und Weiterbildung sowie die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer.

Dr. Bernhard Christoph

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich „Bildung und Erwerbsverläufe“ sowie Leiter der Arbeitsgruppe „Berufsforschung“ am IAB.

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Bernhard Christoph studierte Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte 2016 an der FAU Erlangen-Nürnberg. Von 2000 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim und von 2003 bis 2006 am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES). Seit Mai 2006 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB

Dr.-Ing. Robert Couronné

ist Geschäftsführer der NIK e.V., dem IKT-Netzwerk für Innovation und Kooperation in der Europäischen Metropolregion Nürnberg mit etwa 100 Unternehmen. Er treibt dort die Digitalisierungsoffensive Nürnberg voran, die Unternehmen dabei unterstützt, die eigene Digitalisierungsagenda zu entwickeln und umzusetzen.

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Robert Couronné studierte Elektrotechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach der Entwicklung computergestützter Messsysteme im Institut für Warenprüfung und Umwelt der Quelle AG Nürnberg wechselte er an das Fraunhofer IIS, Erlangen und arbeitete dort 19 Jahre lang zunächst als Projektmanager, Referent des Institutsleiters, Gruppen- und Abteilungsleiter. Zuletzt koordinierte er den Strategieprozess am Standort Nürnberg des Fraunhofer IIS. Seit 2016 ist er Geschäftsführer der NIK e.V., dem IKT-Netzwerk für Innovation und Kooperation in der Metropolregion Nürnberg. Er ist Mitglied im VDE, Autor bzw. Coautor von 30 Publikationen und Miterfinder von 20 Patenten. | Foto: Kurt Fuchs, Erlangen.

Dr. Katharina Dengler

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IAB und forscht unter anderem zum Thema „Berufliche Arbeitsmärkte“ und „Arbeit in der digitalisierten Welt “.

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Von 2010 bis 2015 war sie zudem Stipendiatin im gemeinsamen Graduiertenprogramm (GradAB) des IAB und des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie 2016 promovierte. Zuvor studierte sie Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München mit dem Abschluss als Diplom-Volkswirtin (Univ.) im Jahr 2008. Ihre Forschungsinteressen umfassen die empirische Arbeitsmarktökonomie, quantitative Methoden, die Evaluation von aktiven Arbeitsmarktprogrammen, der Task-Based Approach sowie die Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB

Valerie Holsboer

ist seit dem 01. April 2017 Mitglied des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Als Vorstand Ressourcen ist sie insbesondere verantwortlich für die Bereiche Finanzen, Controlling und Personal.

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Valerie Holsboer absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians Universität in München. Nach Abschluss des Studiums war Frau Holsboer in der Rechtsabteilung des Arbeitgeberverbandes der Versicherungsunternehmen in Deutschland (agv) e.V. tätig, zuletzt als stellvertretende Geschäftsführerin. 2007 wurde sie Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS) e.V. (Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband der Branche). Ab 2012 bis 31. März 2017 war sie zusätzlich in der Funktion als Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) e.V. (sozialpolitischer Branchenspitzenverband) tätig. In diesen Funktionen verhandelte sie die Tarifverträge für die Systemgastronomie in Deutschland und führte den Mindestlohntarifvertrag für die Fleischwirtschaft ein. Im September 2015 koordinierte sie die Verhandlung zur Selbstverpflichtung der Deutschen Fleischwirtschaft mit dem Bundeswirtschaftsministerium. Frau Holsboer war bis April 2017 Mitglied der Mindestlohnkommission.

Ralf Holtzwart

ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (BA).

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Ralf Holtzwart studierte Pädagogik an der Universität der Bundeswehr in München. 1993 schloss er seine Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg ab und besuchte anschließend von 1993 bis 1995 das Collège Interarmées de Défense in Paris. Seit 2003 ist er bei der BA beschäftigt. Dort war er unter anderem Geschäftsführer Interner Service der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg und der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, Geschäftsführer Grundsicherung der Regionaldirektion Bayern und von 2010 bis 2014 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Regionaldirektion Bayern. Von 2015 bis 2016 war er als Senior Advisor Benchlearning in der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission tätig, bevor er im Jahr 2017 wieder zurück zur BA wechselte und den Vorsitz der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern übernahm.

Johannes Jakob

leitet die Abteilung Arbeitsmarktpolitik beim DGB Bundesvorstand.

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Nach dem Studium der Sozialarbeit sammelte Johannes Jakob Berufserfahrung in verschiedenen sozialen Projekten, in der Arbeit mit Arbeitslosen und in politischer Arbeit in kommunalen Parlamenten. Seit 1985 ist er in der DGB tätig, zunächst als Jugendbildungsreferent, dann in der Wahlfunktion als DGB Kreisvorsitzender für die Region Emsland und Grafschaft Bentheim mit Sitz in Lingen/Ems. 1995 übernahm Johannes Jakob die Referatsleitung im DGB Bundesvorstand in der Abteilung Arbeitsmarktpolitik, Schwerpunkte Integration von Arbeitslosen, Weiterbildung, Soziale Sicherung von Arbeitslosen, prekäre und atypische Arbeit. Seit 2016 ist er Abteilungsleiter der Abteilung Arbeitsmarktpolitik beim DGB Bundesvorstand. | Foto: DGB

Dr. Simon Janssen

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB im Fachbereich „Bildungs- und Erwerbsverläufe“.

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Simon Janssen studierte Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover. Im Jahr 2006 wechselte er an die Universität Zürich wo er im Jahre 2011 sein Promotion abschloss. Während seiner Promotion verbrachte Simon Janssen 7 Monate an der Copenhagen Business School. Nach Abschluss der Promotion wechselte er für ein Jahr als Post-Doctoral Research Fellow an die Princeton Universität und verbrachte das Jahr 2013 als Gastwissenschaftler an der Graduate School of Business in Stanford. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen der Arbeitsökonomie, Personalökonomie und Bildungsökonomie. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB

Dr. Andrea Kargus

ist Leiterin des Geschäftsbereichs "Wissenschaftliche Medien und Kommunikationsstrategie" am IAB.

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Andrea Kargus studierte an der Universität zu Köln Betriebswirtschaftslehre (Schwerpunkte Bankbetriebslehre, Beschaffungs- und Produktpolitik sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte) und promovierte dort zum Dr. rer. pol. Nach einem Redaktionsvolontariat beim Remscheider General-Anzeiger war sie dort anschließend als Redakteurin und seit 2001 als Stellvertretende Chefredakteurin tätig. Seit Mai 2008 leitet sie den Geschäftsbereich „Wissenschaftliche Medien und Kommunikationsstrategie“ am IAB.

Dr. Martin Kuhlmann

ist Arbeitssoziologie und arbeitet als Senior Researcher und Sprecher des Forschungsschwerpunkts „Arbeit im Wandel“ am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) e.V. an der Universität Göttingen.

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Nach Soziologiestudium in Göttingen und Uppsala sowie Promotion in Göttingen forscht er als empirischer Sozialforscher seit vielen Jahren am SOFI zum Wandel von Arbeit, betrieblichen Arbeitsbeziehungen und der Frage, wie betriebliche und gesellschaftliche Akteure mit den ökonomischen und sozialen Herausforderungen der Arbeitswelt umgehen. Ein Schwerpunkt sind die Arbeitswirkungen neuer Managementkonzepte und Technologien sowie die arbeitspolitischen Herausforderungen, die sich im Kontext sozioökonomischer Megatrends wie Globalisierung, Flexibilisierung, Demografischer Wandel oder Digitalisierung stellen. | Foto: kpw-photo.com

Dr. Florian Lehmer

ist Diplom-Volkswirt und arbeitet als Senior Researcher am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Dort leitet er die Arbeitsgruppe „Arbeit in der digitalisierten Welt“. In seinen Forschungsprojekten analysiert er die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Arbeitswelt. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB

Dr. Michael Link

ist Digital Transformation Officer bei DATEV eG.

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Michael Link absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Im Anschluss promovierte er zum Thema „Open Access im Wissenschaftsbereich“. Nach Abschluss des Studiums war Herr Link als Rechtsanwalt in der Kanzlei Link, Siry & Kupfer mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Ab April 2010 wechselte Michael Link zur DATEV eG und war anfangs für alle arbeitsrechtlichen Angelegenheiten der Datev als Inhouse-Jurist verantwortlich. Im März 2013 übernahm er den Bereich HR Business Partner Service & Vertrieb, was die Beratung aller Service- und Vertriebs-Führungskräfte in personellen Angelegenheiten umfasste. Seit Oktober 2016 ist er Abteilungsleiter im Stab „Digitale Transformation“. | Foto: Datev eG

Dr. Britta Matthes

ist Leiterin der Forschungsgruppe „Berufliche Arbeitsmärkte“ und arbeitet in mehreren Arbeitsgruppen, unter anderem zum Thema „Arbeit in der digitalisierten Welt“ am IAB.

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Britta Matthes studierte Soziologie und Biologie an der Universität Leipzig und war Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich 'Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung' am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Im Dezember 2002 promovierte sie im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin. Seit Oktober 2005 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB tätig.

Prof. Dr. Joachim Möller

ist seit Oktober 2007 Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit.

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Joachim Möller studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Tübingen und Konstanz sowie Politikwissenschaften an der Universität Straßburg. 1981 promovierte er zum Doktor der Sozialwissenschaften. 1990 folgte seine Habilitation an der Universität Konstanz. Nach Lehraufträgen an der Hochschule St. Gallen und einem Forschungsaufenthalt an der Universität Bergen (Norwegen) wurde er im Jahr 1991 auf eine Professur und 1996 auf einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg berufen. Von 2005 bis 2007 war er Direktor des Osteuropa-Instituts München. 2008 wurde ihm die Ehrendoktorwürde Dr. rer. pol. h.c. durch die Fakultät Wirtschafts-, Verhaltens- und Rechtswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg verliehen. Seine Forschungsfelder sind Arbeitsmarktökonomie, Regionalökonomie, Empirische Makroökonomie und Angewandte Ökonometrie. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB

Prof. Dr.-Ing. Verena Nitsch

ist Vertretungsprofessorin für Mensch-Maschine Integration an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität der Bundeswehr München und kommissarische Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft.

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Nach Ihrem Masterabschluss der Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie an der University of Manchester in Großbritannien war sie von 2008 bis 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitswissenschaft beschäftigt. Darauf folgte Ihre Promotion zum Doktor-Ingenieur mit summa cum laude an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität der Bundeswehr München. Von 2012 bis 2013 arbeitete sie als PostDoc am Institut für Arbeitswissenschaft, bevor sie dort 2013 Juniorprofessorin für Kognitive Ergonomie wurde. Seit Oktober 2016 ist sie W2-Vertretungsprofessorin für Mensch-Maschine Integration und kommissarische Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Industrie 4.0, Soziale Robotik, Telepräsenz und Telerobotik, Kognitive Ergonomie sowie Mensch-Roboter Interaktion.

Prof. Dr. Hans J. Pongratz

Hans Pongratz ist außerplanmäßiger Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und am Lehr- und Forschungsbereich für Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung (Leitung: Prof. Dr. Hella von Unger) tätig.

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Er forscht zum Wandel von Arbeit und Gesellschaft, mit Schwerpunkten in der Arbeits- und Organisationssoziologie, im Themenfeld von Gründung und Selbstständigkeit und mit Bezug auf die qualitative Methodologie. Er hat an verschiedenen Universitäten geforscht und gelehrt (u.a. an den Technischen Universitäten Chemnitz und München) und Lehrstuhlvertretungen und Gastprofessuren an den Universitäten Hamburg, Konstanz und München übernommen. Seit vielen Jahren ist er in der Weiterbildung für Führungskräfte und Betriebsräte engagiert, u.a. in der Executive Education der TU München.

Christina Ramb

ist Abteilungsleiterin Arbeitsmarkt der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA).

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Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen arbeitete sie 2000 bis 2001 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundestagsabgeordneten Ilse Aigner MdB in Berlin. 2001 wurde sie Pressesprecherin der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Seit März 2002 ist sie Mitarbeiterin der BDA, zunächst als Referentin in der Arbeitsrechtsabteilung und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zwischen 2003 und 2007 leitete sie das Büro des Präsidenten und des Hauptgeschäftsführers und zwischen 2005 und 2012 die Abteilung Planung | Koordination | Grundsatzfragen der BDA. Seit 2012 ist sie Abteilungsleiterin Arbeitsmarkt der BDA. Sie ist Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit und im ZDF-Fernsehrat (seit 2008).

 

Gerhard Schröder

Gerhard Schröder arbeitet als Wirtschaftsredakteur bei Deutschlandfunk Kultur.

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Seine Schwerpunktthemen sind Arbeit und Soziales, Gesundheit und Rente. Er ist Diplom-Volkswirt, hat nach dem Studium für Tages- und Wochenzeitungen gearbeitet und Bücher über die Einführung des Euro und die Ausweitung der Leiharbeit geschrieben. Für Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur berichtete er viele Jahre als Wirtschaftskorrespondent aus dem Hauptstadtstudio in Berlin.

Christian Sprenger

ist Referent im Fachbereich „Integration und Beratung – marktnahe Profile“ in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

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Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten arbeitete Christian Sprenger vier Jahre im Sozialamt Hamburg. 2002 wechselte er zur Bundesagentur für Arbeit und absolvierte ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH). Bis Ende 2006 war er Arbeitsvermittler mit Beratungsaufgaben in der Agentur für Arbeit Hamburg. Anschließend war Christian Sprenger sechs Jahre als Projektmitarbeiter des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Berlin tätig. Von 2010 bis 2012 studierte er berufsbegleitend an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und erwarb den Master of Public Administration (MPA). Seit 2013 ist er in der Produktentwicklung der Vermittlungs- und Beratungsdienstleistungen in der Zentrale der Bundesagentur zunächst als Berater und jetzt als Referent tätig. | Foto: privat

Dr. Ulrich Walwei

ist seit 2002 Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte zu rechtsökonomischen Fragen an der Universität-Gesamthochschule Paderborn (Dr. rer. pol.). Dort war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am finanzwissenschaftlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Friedrich Buttler. Seit 1988 ist Dr. Ulrich Walwei im IAB beschäftigt, wo er bis 2007 den Forschungsbereich „Wachstum, Demographie und Arbeitsmarkt“ leitete. Darüber hinaus ist er Wissenschaftlicher Beirat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Beirat der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit sowie Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg. Seine Forschungsfelder sind längerfristige Arbeitsmarkttrends, Politikanalysen, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und international vergleichende Institutionenökonomik. | Foto: Wolfram Murr

Dr. Gerd Zika

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB und arbeitet im Forschungsbereich „Prognosen und Strukturanalysen “ sowie in der Arbeitsgruppe „Arbeit in der digitalisierten Welt“.

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Nach der Beendigung des Studiums der Betriebswirtschaftslehre als Dipl.-Kaufmann war Gerd Zika ab 1991 als Assistent am Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. 1994 promovierte er zum Dr. rer. pol. Seit 1995 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB


Bei inhaltlichen Fragen erreichen Sie uns unter: wissenpraxis-2017@iab.de bzw. IAB.Wissen-Praxis-2017@iab.de.

Organisatorische Fragen richten Sie bitte an: veranstaltungen@iab.de.


Nachlese

19. Juli 2017

Wissenschaft trifft Praxis: Berufe in der digitalisierten Arbeitswelt

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