Die Lange Nacht der Wissenschaften




Beschreibung

Wissbegierige Nachtschwärmer kommen am Samstag, 21. Oktober 2017 zwischen 18 und 1 Uhr aus dem Staunen nicht mehr heraus: Bei der 8. Langen Nacht der Wissenschaften laden an die 400 forschungsaktive Einrichtungen in Nürnberg, Fürth und Erlangen zu Sternstunden und Geistesblitzen auf der Expedition durch die hiesige Forschungslandschaft. Auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist dabei! Diesmal lädt das IAB zu einem Abendprogramm mit Kurzfilmvorführung und anschließendem Podiumsgespräch zum Thema „Arbeiten und Leben in der digitalen Zukunft“ ein.

Digitale Technologien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch die Potenziale der Digitalisierung sind lange noch nicht ausgeschöpft. Wie kann die digitale Transformation der Gesellschaft gelingen? Einige Kurzfilme sollen Impulse für ein Podiumsgespräch zu den Gestaltungsmöglichkeiten der digitalen Zukunft geben. Darüber diskutieren:

  • Karl-Heinz Brandl, Bereichsleiter Innovation und Gute Arbeit bei ver.di
  • Harald Riedel, Finanzreferent und Kämmerer der Stadt Nürnberg sowie Verantwortlicher für die Bereiche Personal, IT und Organisation in der Stadtverwaltung
  • Jutta Rößner, Hauptabteilungsleiterin Entwicklung bei der DATEV eG
  • Arne Manzeschke, Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule in Nürnberg sowie Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen am Institut Technik, Theologie, Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Moderation: Dr. Britta Matthes, Leiterin der Forschungsgruppe „Berufliche Arbeitsmärkte“ am IAB

Während der Langen Nacht der Wissenschaften (18 bis 1 Uhr) informiert das IAB zudem am Informationsstand über seine Aufgaben und Forschungsschwerpunkte und stellt seine aktuellen Publikations- und Serviceangebote vor. Die Besucher können darüber hinaus mit dem für die ARD entwickelten „Job-Futuromaten“ einen Blick in ihre berufliche Zukunft werfen.

Termin

Samstag, 21. Oktober 2017, 18:30 bis 21:30 Uhr

Ort

Filmhaus im KunstKulturQuartier (K4) – Filmhauskino (1. Obergeschoss)
Königstraße 93
Nürnberg

No Data available

Tickets

Tickets für die Lange Nacht der Wissenschaften (12 € / 8 €) sind an Vorverkaufsstellen – garantiert auch in Ihrer Nähe – erhältlich.

Kinoplätze für das Podiumsgespräch können ab Dienstag, den 12. September im Filmhauskino reserviert werden.


Die Referenten

Karl-Heinz Brandl

ist seit 2015 Bereichsleiter Innovation und Gute Arbeit bei der ver.di Bundesverwaltung in Berlin.

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Als Industriemeister Elektrotechnik, Fachbereich Nachrichtentechnik (1999) bei der Deutschen Telekom AG und aktiver Gewerkschafter wurde er im Jahr 2000 Projektleiter im ersten arbeitnehmerorientierten Telearbeits-Beratungsprojekt OnForTe (Online-Forum-Telearbeit) und übernahm ab 2002 die Geschäftsführung der ver.di-Tochter ver.di-innotec gGmbH in Frankfurt am Main. Schwerpunkt war die konkrete Arbeitsgestaltung in den Betrieben und Dienststellen durch Beratung der Betriebs- und Personalräte. Ab 2010 leitete Karl-Heinz Brandl für ver.di ein Bundesprojekt in der IT-Branche und war in dieser Funktion Sprecher der Initiative ich-bin-mehr-wert.de. Als Bereichsleiter Innovation und Gute Arbeit (2015) ist sein Hauptthema aktuell die Veränderungen der Arbeit durch Digitalisierung in der Dienstleistungsbranche. | Foto: privat


Prof. Dr. theol. habil. Arne Manzeschke

ist Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen.

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Nach der Ausbildung zum Ingenieurassistenten Fachrichtung Datentechnik bei Siemens in München und dem Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten München, Tübingen und Erlangen wurde Arne Manzeschke 1995 zum Dr. theol. promoviert. Er arbeitete zunächst als Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Ab 2001 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Systematische Theologie der Universität Erlangen-Nürnberg, dann am Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth tätig. Nach seiner Habilitation im Jahr 2007 arbeitete Manzeschke als Akademischer Oberrat und Leiter der Arbeitsstelle für Theologische Ethik und Anthropologie der Universität Bayreuth. 2012 übernahm er die Leitung eines interdisziplinären Forschungsteams zur ethischen Begleitforschung von altersgerechten Assistenzsystemen für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Aktuell leitet er ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zur ethischen Orientierung in komplexen digitalen Welten (ComplexEthics). Seit 2014 ist Manzeschke Forschungsdirektor am Zentrum für Wirtschaftsethik (ZfW), Arbeitsbereich „Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen“, seit 2015 Vizepräsident der Societas Ethica, der Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Technik-, Medizin- und Wirtschaftsethik. | Foto: privat


Dr. Britta Matthes

ist Leiterin der Forschungsgruppe „Berufliche Arbeitsmärkte“ und arbeitet in mehreren Arbeitsgruppen, unter anderem zum Thema „Arbeit in der digitalisierten Welt“ am IAB.

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Britta Matthes studierte Soziologie und Biologie an der Universität Leipzig und war Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich 'Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung' am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Im Dezember 2002 promovierte sie im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin. Seit Oktober 2005 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB tätig.


Harald Riedel

trat am 1. Mai 2008 sein Amt als berufsmäßiger Stadtrat für Finanzen in Nürnberg an. Seit dem 1. Mai 2017 ist er zudem verantwortlich für die Bereiche Personal, IT und Organisation in der Nürnberger Stadtverwaltung.

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Wesentliche Anliegen des Nürnberger Finanz- und Personalreferenten bestehen einerseits darin, die Wandlung der städtischen Verwaltung in Zeiten der Digitalisierung zu unterstützen und voranzutreiben. Wichtig ist ebenfalls eine Personalgewinnung und -entwicklung, die dem demografischen Wandel Rechnung trägt. Ferner behält Harald Riedel als Kämmerer vor dem Hintergrund der notwendigen Finanzierung gesellschaftlich notwendiger und gewünschter Investitionen in den Bereichen Bildung, Kultur, und Verkehrsinfrastruktur die langfristige Stabilisierung der Stadtfinanzen im Auge. Der 56-jährige Diplom-Volkswirt begann seine berufliche Laufbahn bei der Münchener Ingenieurberatungsgesellschaft Dorsch Consult, hatte die Geschäftsführung der SPD-Stadtratsfraktion inne und war später bei der Bundesagentur für Arbeit tätig. Von 2002 bis 2008 war er ehrenamtliches Mitglied im Nürnberger Stadtrat und wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. | Foto: Jürgen Held, Fa. Graubalance Nürnberg


Jutta Rößner

leitet das Rechenzentrum und ist Mitglied der Geschäftsleitung der DATEV eG.

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Jutta Rößner ist nicht nur Mitglied der Geschäftsleitung, seit 2015 leitet sie auch das Rechenzentrum - sowohl für die internen Anwendungen als auch für die Genossen der DATEV und deren Mandanten. Zuvor war die Diplom-Informatikerin mehrere Jahre als Leiterin Technologieleitlinie, Architekturen und User Experience sowie in weiteren leitenden Funktionen im Software-Entwicklungsbereich der DATEV tätig. Nebenbei engagiert sich Jutta Rößner auch ehrenamtlich für die IT-Branche, wie zum Beispiel im Programmkomitee der FINAKI Deutschland.


Karl-Heinz Brandl

ist seit 2015 Bereichsleiter Innovation und Gute Arbeit bei der ver.di Bundesverwaltung in Berlin.

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Als Industriemeister Elektrotechnik, Fachbereich Nachrichtentechnik (1999) bei der Deutschen Telekom AG und aktiver Gewerkschafter wurde er im Jahr 2000 Projektleiter im ersten arbeitnehmerorientierten Telearbeits-Beratungsprojekt OnForTe (Online-Forum-Telearbeit) und übernahm ab 2002 die Geschäftsführung der ver.di-Tochter ver.di-innotec gGmbH in Frankfurt am Main. Schwerpunkt war die konkrete Arbeitsgestaltung in den Betrieben und Dienststellen durch Beratung der Betriebs- und Personalräte. Ab 2010 leitete Karl-Heinz Brandl für ver.di ein Bundesprojekt in der IT-Branche und war in dieser Funktion Sprecher der Initiative ich-bin-mehr-wert.de. Als Bereichsleiter Innovation und Gute Arbeit (2015) ist sein Hauptthema aktuell die Veränderungen der Arbeit durch Digitalisierung in der Dienstleistungsbranche. | Foto: privat

Prof. Dr. theol. habil. Arne Manzeschke

ist Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Leiter der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen.

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Nach der Ausbildung zum Ingenieurassistenten Fachrichtung Datentechnik bei Siemens in München und dem Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten München, Tübingen und Erlangen wurde Arne Manzeschke 1995 zum Dr. theol. promoviert. Er arbeitete zunächst als Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Ab 2001 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Systematische Theologie der Universität Erlangen-Nürnberg, dann am Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth tätig. Nach seiner Habilitation im Jahr 2007 arbeitete Manzeschke als Akademischer Oberrat und Leiter der Arbeitsstelle für Theologische Ethik und Anthropologie der Universität Bayreuth. 2012 übernahm er die Leitung eines interdisziplinären Forschungsteams zur ethischen Begleitforschung von altersgerechten Assistenzsystemen für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Aktuell leitet er ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zur ethischen Orientierung in komplexen digitalen Welten (ComplexEthics). Seit 2014 ist Manzeschke Forschungsdirektor am Zentrum für Wirtschaftsethik (ZfW), Arbeitsbereich „Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen“, seit 2015 Vizepräsident der Societas Ethica, der Europäischen Forschungsgesellschaft für Ethik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Technik-, Medizin- und Wirtschaftsethik. | Foto: privat

Dr. Britta Matthes

ist Leiterin der Forschungsgruppe „Berufliche Arbeitsmärkte“ und arbeitet in mehreren Arbeitsgruppen, unter anderem zum Thema „Arbeit in der digitalisierten Welt“ am IAB.

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Britta Matthes studierte Soziologie und Biologie an der Universität Leipzig und war Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich 'Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung' am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Im Dezember 2002 promovierte sie im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin. Seit Oktober 2005 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB tätig.

Harald Riedel

trat am 1. Mai 2008 sein Amt als berufsmäßiger Stadtrat für Finanzen in Nürnberg an. Seit dem 1. Mai 2017 ist er zudem verantwortlich für die Bereiche Personal, IT und Organisation in der Nürnberger Stadtverwaltung.

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Wesentliche Anliegen des Nürnberger Finanz- und Personalreferenten bestehen einerseits darin, die Wandlung der städtischen Verwaltung in Zeiten der Digitalisierung zu unterstützen und voranzutreiben. Wichtig ist ebenfalls eine Personalgewinnung und -entwicklung, die dem demografischen Wandel Rechnung trägt. Ferner behält Harald Riedel als Kämmerer vor dem Hintergrund der notwendigen Finanzierung gesellschaftlich notwendiger und gewünschter Investitionen in den Bereichen Bildung, Kultur, und Verkehrsinfrastruktur die langfristige Stabilisierung der Stadtfinanzen im Auge. Der 56-jährige Diplom-Volkswirt begann seine berufliche Laufbahn bei der Münchener Ingenieurberatungsgesellschaft Dorsch Consult, hatte die Geschäftsführung der SPD-Stadtratsfraktion inne und war später bei der Bundesagentur für Arbeit tätig. Von 2002 bis 2008 war er ehrenamtliches Mitglied im Nürnberger Stadtrat und wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. | Foto: Jürgen Held, Fa. Graubalance Nürnberg

Jutta Rößner

leitet das Rechenzentrum und ist Mitglied der Geschäftsleitung der DATEV eG.

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Jutta Rößner ist nicht nur Mitglied der Geschäftsleitung, seit 2015 leitet sie auch das Rechenzentrum - sowohl für die internen Anwendungen als auch für die Genossen der DATEV und deren Mandanten. Zuvor war die Diplom-Informatikerin mehrere Jahre als Leiterin Technologieleitlinie, Architekturen und User Experience sowie in weiteren leitenden Funktionen im Software-Entwicklungsbereich der DATEV tätig. Nebenbei engagiert sich Jutta Rößner auch ehrenamtlich für die IT-Branche, wie zum Beispiel im Programmkomitee der FINAKI Deutschland.