Jubiläumstagung: Arbeitswelten im Wandel – Herausforderungen für Politik und Forschung




Beschreibung

Fachtagung und Festakt zum 50-jährigen Jubiläum des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Der Zugang zu Bildung, die Ungleichheit von Entlohnung und Chancen am Arbeitsmarkt, die Stabilität sozialer Sicherungssysteme und die soziale Teilhabe stehen immer wieder im Mittelpunkt gesellschaftlicher Debatten. Daneben sind Fragen zur Integration von Flüchtlingen und der Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung in den Fokus gerückt. Eine internationale, interdisziplinäre Fachtagung des IAB beleuchtet die hierzu vorliegenden Forschungserkenntnisse, die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt und politische Handlungsoptionen.

Das IAB wird die Veranstaltung, die am 5. und 6. April 2017 in Berlin stattfindet, umfassend in diesem Jubiläumsblog dokumentieren – unter anderem mit einer Bildergalerie, einem Tagungsbericht und verschiedenen Videobeiträgen.

Ort

ewerk
Mauerstraße 78-80
(Zugang über Wilhelmstraße 43)
10117 Berlin


Mittwoch, 5. April 2017

Moderation:

Frank Christian Starke, Westdeutscher Rundfunk
Hannah Ormerod (Panel I)

11:30 Uhr

Einlass und Registrierung

12:30 Uhr

Begrüßung

Prof. Joachim Möller, Direktor des IAB

12:45 Uhr

Keynote

Prof. Ursula Staudinger, Direktorin des Columbia Aging Centers an der Columbia University, New York

Gewonnene Jahre – Potenzial für Mitarbeiter, Unternehmen und Gesellschaft

Anschließend: Kurze Fragerunde

13:45 Uhr

Pause

14:15 Uhr

Panel I: Digitalisierung der Arbeitswelt

In diesem Panel werden die Effekte der Digitalisierung auf die Beschäftigung, auf die Funktionsweise von Arbeitsmärkten, auf den Wandel der Erwerbsformen und auf die Arbeitsbedingungen in wissenschaftlichen Beiträgen und Diskussion beleuchtet (in englischer Sprache).

Vorträge

  • Dr. Bettina-Johanna Krings, Institut für Technologie, Karlsruhe
    Moderne Zeiten: Die digitale Logik von Erwerbstätigkeit und ihre Folgen
    (Download der Präsentation)
  • Prof. Vili Lehdonvirta, Oxford Internet Institute, University of Oxford
    Digitale Arbeitsmärke und der Aufstieg plattformbasierter Arbeit
    (Download der Präsentation)
  • Prof. Enzo Weber, IAB und Universität Regensburg
    Gesamtwirtschaftliche und betriebliche Auswirkungen der Digitalisierung
    (Download der Präsentation)

Anschließend: Moderierte Diskussion der Referenten

16:15 Uhr

Einwurf aus der Politik

Staatssekretär Thorben Albrecht, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Gespräch mit dem Moderator

16:45 Uhr

Abschluss des ersten Tages und Ausblick

Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit

17:00 Uhr

Ende Fachtagung Tag 1

17:45 Uhr

Beginn FESTAKT


Donnerstag, 6. April 2017

Moderation:

Frank Christian Starke, Westdeutscher Rundfunk

08:00 Uhr

Einlass und Registrierung

09:00 Uhr

Panel II: Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland wird durch Digitalisierung, Immigration, Ungleichheiten, politische Radikalisierung und die Krise des europäischen Einigungsprozesses gefährdet.

In diesem Panel werden die daraus resultierenden Herausforderungen in wissenschaftlichen Beiträgen und Diskussion in den Blick genommen.

Vorträge

  • Prof. Stephen Jenkins, London School of Economics and Political Science
    Ungleichheit, Armut und soziale Exklusion (in englischer Sprache)
    (Download der Präsentation)
  • Prof. Berthold Vogel, Soziologisches Forschungsinstitut (SOFI) Göttingen
    Der Wert öffentlicher Güter für gesellschaftlichen Zusammenhalt
    (Download der Präsentation)
  • Prof. David Brady, University of California, Riverside
    Wie beeinflussen Zuwanderung und ethnische Heterogenität wirtschaftlichen Egalitarismus? (in englischer Sprache)
    (Download der Präsentation)
  • Prof. Stephan Lessenich, Ludwig-Maximilians-Universität München
    Die Externalisierungsgesellschaft
    (Download der Präsentation)

Anschließend: Moderierte Diskussion der Referenten

11:00 Uhr

Pause

11:30 Uhr

Panel III: Fluchtmigration

Im Fokus dieses Panels stehen die Ursachen der Fluchtmigration und ihre Konsequenzen für Europa

und Deutschland. Neben den Perspektiven für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten werden in

wissenschaftlichen Beiträgen und Diskussion auch die Chancen für eine Reform der Asyl- und Flüchtlingspolitik.

Vorträge

  • Prof. Timothy Hatton, Australian National University
    Geflüchtete und Asylbewerber: Die Krise in Europa und Polititk für die Zukunft
    (Download der Präsentation)
  • Prof. Jesús Fernández-Huertas Moraga, Universitad Carlos III de Madrid
    Effiziente Solidaritätsmechanismen in der Asylpolitik: Ein europäischer Vorschlag
    (Download der Präsentation)
  • Prof. Herbert Brücker, IAB, Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung der Humboldt Universität zu Berlin
    Fluchtmigration: Der lange Weg aus dem Krieg in den deutschen Arbeitsmarkt
    (Download der Präsentation)

Anschließend: Moderierte Diskussion der Referenten

13:30 Uhr

Pause

14:30 Uhr

Arbeitsmarktpolitische Podiumsdiskussion
mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Praxis

  • Reiner Hoffmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
  • Prof. Joachim Möller, Direktor des IAB
  • Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der BA
  • Jana Schimke, Mitglied des Deutschen Bundestags
  • Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
16:00 Uhr

Schlusswort

Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des IAB, und Moderator Frank-Christian Starke

16:15 Uhr

Ende der Fachtagung


Programm Festakt

Mittwoch, 5. April 2017

  Moderation:

Dr. Marc Beise, Süddeutsche Zeitung

17:00 Uhr Einlass, Sektempfang und Poster-Session
17:30 Uhr Musikalische Einstimmung auf den Festakt
17:45 Uhr Begrüßung
Prof. Joachim Möller, Direktor des IAB
18:00 Uhr Blick auf das IAB – Nachgefragt

Moderator Dr. Marc Beise von der Süddeutschen Zeitung im Gespräch mit:

Vertretern von Vorstand und Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA)

  • Annelie Buntenbach, alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit
  • Peter Clever, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit
  • Dr. Elisabeth Neifer-Porsch, Mitglied des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit
  • Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit

Repräsentanten verschiedener wissenschaftlicher Gremien

  • Prof. Stephan Lessenich, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
  • Prof. Michael Pflüger, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des IAB
  • Prof. Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrats für Wirtschaft
  • Prof. Achim Wambach, Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik
19:00 Uhr Festrede
Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
19:30 Uhr „Die Arbeit ist für den Menschen da“ (Johannes Paul II.) – Aktuelle Herausforderungen in der Arbeitswelt
Festvortrag von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
20:15 Uhr Schlusswort
Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des IAB
20:30 Uhr Dinnerbuffet mit musikalischer Begleitung

Die Referenten

Thorben Albrecht

ist seit 2014 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dort zuständig für die Zentralabteilung und die Abteilungen für Grundsatzfragen, Arbeitsmarktpolitik sowie für den Bereich Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik.

Weiterlesen

Zu seinen wichtigsten Gesetzgebungsprojekten zählt unter anderem das Tarifautonomiestärkungsgesetz, mit dem ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland eingeführt wurde. Zudem hat er den Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ angestoßen, mit dem das BMAS einen öffentlichen Dialog über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft führte. Damit wurde ein wichtiger Impuls für eine breitere gesellschaftliche Debatte über die Gestaltung „Guter Arbeit“ im digitalen Zeitalter gesetzt. Der studierte Historiker ist zudem Mitglied in dem von der IG Metall gegründeten Beirat „Zukunft der Arbeit“, der sich mit der Gestaltung der Digitalisierung der industriellen Arbeit befasst, sowie Mitglied im IT-Rat der Bundesregierung und im Steuerungskreis „Digitale Agenda“. Zuvor war er unter anderem von 2011 bis 2013 Abteilungsleiter Politik im SPD-Parteivorstand und von 2009 bis 2011 Büroleiter der damaligen SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. | Foto: BMAS/Denzel


Prof. David Brady, Ph.D.

ist seit September 2015 Professor an der School of Public Policy und Direktor der Blum Initiative on Global and Regional Poverty an der University of California, Riverside.

Weiterlesen

Zuvor war er von 2012 bis 2015 Direktor der Abteilung „Ungleichheit und Sozialpolitik” am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. David Brady studierte Soziologie und Politikwissenschaft an der University of Minnesota sowie Soziologie an der Indiana University und promovierte dort 2001 in Soziologie und Public Management. Von 2007 bis 2012 war er als Associate Professor an der Duke University und dort zugleich von 2008 bis 2011 als Direktor des Center for European Studies tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Armut und Ungleichheit, Sozialpolitik, Politik und Institutionen, Globalisierung und Entwicklung, Arbeit und Arbeitsmarkt sowie Forschungsmethoden. Er ist Autor der Publikationen „Rich Democracies“, „Poor People“ und Herausgeber des „Oxford Handbook of the Social Science of Poverty“ (alle erschienen in Oxford University Press).


Prof. Dr. Herbert Brücker

leitet seit 2005 den Forschungsbereich „Internationale Vergleiche und Europäische Integration“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und ist seit 2008 zugleich Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Integration Europäischer Arbeitsmärkte, an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Weiterlesen

Seit 2017 leitet er zudem die Abteilung „Ökonomische Migrations- und Integrationsforschung“ am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung und vertritt die Hertie-Stiftungsprofessur für „Ökonomische Migrations- und Integrationsforschung“an der Humboldt-Universität Berlin. Herbert Brücker studierte Soziologie, Politik und Volkswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt a.M. und promovierte dort 1994 in Wirtschaftswissenschaften. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er unter anderem am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin tätig. 2005 habilitierte er sich in Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin. Von 2004 bis 2005 war er zudem Gastprofessor an der Aarhus School of Business (Dänemark). Seine Forschungsschwerpunkte sind internationale Migration, Europäische Integration und Arbeitsmarktpolitik.


Annelie Buntenbach

ist seit 2006 Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes und verantwortlich für die Bereiche Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik einschließlich der Rentenpolitik, Recht sowie Europa-, Migrations- und Antirassismuspolitik. Bei ihr liegt außerdem die Verantwortung für den DGB-Index „Gute Arbeit“ und das Projekt „Faire Mobilität“.

Weiterlesen

Sie ist seit 1978 Gewerkschaftsmitglied und seit 1982 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Von 1994 bis 2002 war sie Bundestagsabgeordnete in der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und von 2002 bis 2006 Abteilungsleiterin Sozialpolitik beim Bundesvorstand der IG BAU. Annelie Buntenbach ist zudem seit 2006 Alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie Mitglied des Sozialbeirats der Bundesregierung.


Peter Clever

ist seit 2003 Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Dort verantwortet er die Bereiche Arbeitsmarkt, Internationale Beziehungen einschließlich europäische Sozialpolitik sowie Bildung/Berufliche Bildung.

Weiterlesen

Er studierte Volkswirtschaft, politische Wissenschaften und Soziologie an der Universität Köln und wurde 1979 Assistent von Norbert Blüm MdB, dem er bis 1984 als Büroleiter und Pressesprecher persönlich zuarbeitete. Zwischen 1985 und 1998 war er als Abteilungsleiter im damaligen Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung sowie von 1994 bis 1996 als Sonderberater bei der EU-Kommission in Brüssel tätig. 1998 bis 2003 leitete er die Unternehmenskommunikation der Fundus-Gruppe Köln/Berlin. Peter Clever ist zudem seit Dezember 2003 Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit sowie Mitglied im Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Union und dort Vizepräsident der Arbeitgebergruppe. | Foto: BA


Prof. Timothy Hatton, Ph.D.

ist seit 1995 Professor für Wirtschaft an der University of Essex und emeritierter Professor an der Australian National University (ANU), College of Asia and the Pacific.

Weiterlesen

Er studierte Wirtschaft an der University of Warwick, wo er 1982 auch seinen Doktortitel in Wirtschaftsgeschichte erhielt. Timothy Hatton war von 1997 bis 2000 Leiter des Fachbereichs Wirtschaft an der University of Essex, Professor an der Australian National University von 2004 bis 2014, Gründungsdirektor des ANU’s Centre for Economic History (2012-14) und Präsident der European Society for Population Economics (2010). 2012 wurde er von der Cliometric Society (USA) mit dem renommierten ‘Clio Can’ Preis ausgezeichnet. Seine Hauptforschungsgebiete sind Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaft internationaler Migration. Sein Forschungsinteresse umfasst auch die Gründe und Auswirkungen internationaler Migration und Immigration sowie Asylpolitk. | Foto: https://sites.google.com/site/timhattonwebsite/


Reiner Hoffmann

ist seit Mai 2014 Vor­sit­zen­der des Deut­schen Ge­werk­schafts­bun­des (DGB). Seine Aufgabenschwerpunkte umfassen unter anderem Gesellschafts­politik, Mitbestimmung sowie Internationale und europäische Gewerkschafts­politik.

Weiterlesen

Reiner Hoffmann studierte über den zweiten Bildungsweg mit einem Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung Wirtschaftswissenschaften an der Bergischen Universität-Gesamthochschule Wuppertal. Von Oktober 1994 bis Mai 2003 war der Diplom-Ökonom Direktor des Europäischen Gewerkschaftsinstituts in Brüssel und anschließend bis 2009 stellvertretender Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbunds (EGB). Seine Hauptarbeitsgebiete beim EGB waren europäische Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik, Struktur- und Industriepolitik, Mitbestimmung und Corporate Social Responsibility. 2009 wurde Reiner Hoffmann zum Landesbezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Nordrhein und 2014 zum DGB-Bundesvorsitzenden gewählt. | Foto: DGB/Simone M. Neumann


Prof. Stephen Jenkins, DPhil

ist seit Januar 2011 Professor für Wirtschaft und Sozialpolitik an der London School of Economics and Political Science.

Weiterlesen

Davor war er Professor für Wirtschaft an der ISER Universität Essex. Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Themen Einkommensverteilung und Umverteilung durch Steuern, soziale Sicherheit und Arbeitsmarkt, Ungleichheit, Armut, Einkommensmobilität und Armutsdynamiken, Leistungen zur sozialen Sicherung, quantitative Forschungsmethoden zur Analyse von Daten zur Einkommensverteilung und Überlebensraten. Er ist ebenso Research Fellow am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn, Gastprofessor an der Universität Essex und Honorar Professor an der Universität Melbourne.


Dr. Bettina-Johanna Krings

ist seit 1995 am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Instituts für Technologie (KTI) und leitet dort den Forschungsbereich „Wissensgesellschaft und Wissenspolitik“.

Weiterlesen

Am ITAS leitet sie den Themenbereich „Technik und Arbeit“ und ist darüber hinaus stellvertretende Sprecherin des Topics Arbeit und Technik im Rahmen des Schwerpunktes „Mensch und Technik“ des KIT. Bettina-Johanna Krings hat Politische Wissenschaft, Soziologie und Anthropologie an der Karl-Ruprecht-Universität Heidelberg studiert und zum Thema „Strategien der Individualisierung“ an der Universität Frankfurt a.M. promoviert. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Technische Innovationen und Auswirkungen auf Arbeitsstrukturen, Theorien und Methoden der Technikfolgenabschätzung, Konzepte der Mensch-Maschine-Relation sowie Soziologische Theorien der Moderne.


Prof. Vili Lehdonvirta, Ph.D.

ist außerordentlicher Professor und Senior Research Fellow am Internet Institute der University of Oxford, Faculty Fellow des Alan Turning Institute of Data Science, und Hugh Price Fellow des Jesus College, Oxford.

Weiterlesen

Er ist Wirtschaftssoziologe und erforscht die Gestaltung und die sozioökonomischen Auswirkungen von digitalen Märkten und Plattformen mit Hilfe von konventionellen Sozialforschungsmethoden und neue Ansätze aus der Datenforschung. Er leitet gegenwärtig ein, vom europäischen Forschungsrat gefördertes, großes Projekt mit dem Titel „iLabour: The construction of labour markets, institutions, and movements on the Internet“. Vili Lehdonvirta besitzt einen Doktortitel in Wirtschaftssoziologie von der Turku School of Economics (2009) und einen Master of Science (MSc) Abschluss im Fach Informationsnetzwerke von der Helsinki University of Technology (2005). Zuvor arbeitete er an der London School of Economics, der University of Tokyo und dem Helsinki Institute for Information Technology. Vor seiner akademischen Karriere arbeitete er als Spieleprogrammierer. Er beriet Unternehmen, Startups und politische Verantwortungsträger in den USA, Europa und Japan. Darunter waren unter anderem die finnische Computerspiele-Firma Rovio, Warner Brothers und die Weltbank. Sein Buch „Virtual Economies: Design and Analysis“ wird von MIT Press herausgegeben und von der China Renmin University Press ins Chinesische übersetzt. | Foto: Tommi Lätti (http://vili.lehdonvirta.com/)


Prof. Dr. Stephan Lessenich

ist seit 2016 Direktor des Instituts für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Weiterlesen

Er studierte von 1983 bis 1989 Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. 1993 schloss er seine Promotion an der Universität Bremen und 2002 seine Habilitation im Fach Soziologie an der Universität Göttingen ab. Von 2004 bis 2014 war er Professor für Soziologie und von 2010 bis 2014 Dekan der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit Ende 2014 ist Stephan Lessenich Professor und Lehrstuhlinhaber für Soziologie mit dem Schwerpunkt „Soziale Entwicklungen und Strukturen“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist zudem seit 2013 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und seit 2012 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des IAB sowie Herausgeber des Journal for Labour Market Research. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören: Theorie des Wohlfahrtsstaats, Vergleichende Makrosoziologie, Vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, Politische Soziologie, Institutioneller Wandel und gesellschaftliche Transformation sowie Soziologie des Alter(n)s.


Kardinal Reinhard Marx

ist seit 2008 Erzbischof von München und Freising und seit 2014 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2012 übt er außerdem das Amt des Präsidenten der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) aus.

Weiterlesen

2014 ernannte ihn Papst Franziskus zum Koordinator des Wirtschaftsrates. Er wurde zudem 2014 berufen als Mitglied in die Kardinalsgruppe zur Beratung von Papst Franziskus. Reinhard Marx studierte an der Theologischen Fakultät Paderborn und in Paris katholische Theologie und wurde 1988 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum zum Dr. theol. promoviert.


Prof. Dr. Joachim Möller

ist seit Oktober 2007 Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit.

Weiterlesen

Joachim Möller studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Tübingen und Konstanz sowie Politikwissenschaften an der Universität Straßburg. 1981 promovierte er zum Doktor der Sozialwissenschaften. 1990 folgte seine Habilitation an der Universität Konstanz. Nach Lehraufträgen an der Hochschule St. Gallen und einem Forschungsaufenthalt an der Universität Bergen (Norwegen) wurde er im Jahr 1991 auf eine Professur und 1996 auf einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg berufen. Von 2005 bis 2007 war er Direktor des Osteuropa-Instituts München. 2008 wurde ihm die Ehrendoktorwürde Dr. rer. pol. h.c. durch die Fakultät Wirtschafts-, Verhaltens- und Rechtswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg verliehen. Seine Forschungsfelder sind Arbeitsmarktökonomie, Regionalökonomie, Empirische Makroökonomie und Angewandte Ökonometrie. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB


Prof. Jesús Fernández-Huertas Moraga, Ph.D.

ist seit 2015 außerordentlicher Professor an der Universidad Carlos III de Madrid.

Weiterlesen

Von 2014 bis 2015 war er Assistenzprofessor an der Universidad Autónoma de Madrid (Spanien). Er studierte Wirtschaft an der Universidad Autónoma de Madrid (Spanien), der Georgetown University und der Columbia University, wo er 2007 seinen Doktortitel erwarb. Jesús Fernández-Huertas Moraga konzentriert seine Forschung auf die internationale Migration. Er ist einer der Gewinner des Young Researchers ALdE Prize 2013 für “The European Crisis and Migration to Germany: Expectations and the Diversion of Migration Flows”. | Foto: http://www.eco.uc3m.es/personal/jfhuertas/index_en.html


Andrea Nahles

ist seit Dezember 2013 Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Sie ist zudem seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages, dem sie bereits von 1998 bis 2002 angehörte.

Weiterlesen

Andrea Nahles, die Literaturwissenschaften und Politikwissenschaften an der Universität Bonn studiert hat, war von 1995 bis 1999 Bundesvorsitzende der Jusos, von 1997 bis 2013 Mitglied im SPD-Parteivorstand sowie von 2007 bis 2009 stellvertretende Vorsitzende der SPD und Sprecherin für Arbeits- und Sozialpolitik der SPD-Bundestagsfraktion. Von 2008 bis 2013 war Andrea Nahles Mitglied des Fraktionsvorstandes der SPD-Bundestagsfraktion und von 2009 bis 2013 Generalsekretärin der SPD. | Foto: BMAS


Dr. Elisabeth Neifer-Porsch

leitet seit Januar 2010 die Abteilung II „Arbeitsmarktpolitik, Ausländerbeschäftigung, Arbeitslosenversicherung, Grundsicherung für Arbeitsuchende" im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Weiterlesen

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Bonn, Lausanne und Münster war die Diplom-Volkswirtin von 1983 bis 1991 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände tätig. Elisabeth Neifer-Porsch, die 1988 promovierte, war von 1992 bis 2000 Leiterin des Referats „Grundsatzfragen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik“ im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, von 2000 bis 2001 Sozialreferentin an der Deutschen Botschaft Paris und von 2002 bis 2006 Leiterin der Unterabteilung „Europäische Union, Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik“ im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung / Wirtschaft und Arbeit / Arbeit und Soziales. Von 2006 bis 2009 leitete sie die Gruppe 31 (Sozial-, Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik) im Bundeskanzleramt.


Hannah Ormerod

studierte von 2002 bis 2005 englische Literatur und Linguistik an Universität Oxford und absolvierte im Jahr 2007 ein Masterstudium in Soziologie an der Universität Bristol.

Weiterlesen

Seit 2007 war sie in verschiedenen Funktionen im britischen Arbeitsministerium beziehungsweise in der Europäischen Kommission in Brüssel tätig. Seit 2011 lebt Hannah Ormerod in Deutschland, wo sie seit 2012 eine Ausbildung zum „Executive Master in Public Administration“ an der Hertie School of Governance absolviert. Von September 2015 bis Dezember 2016 war sie als Wissenschaftsredakteurin im Bereich „Wissenschaftliche Medien und Kommunikationsstrategie“ des IAB tätig.


Prof. Dr. Michael Pflüger

ist seit 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre - Internationale Ökonomik an der Universität Würzburg.

Weiterlesen

Vor seinem Wechsel an die Universität Würzburg hatte er Professuren an der Universität Passau und an der Technischen Universität Darmstadt. Michael Pflüger erhielt seine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Diplom), der Wayne State University in Detroit (M.A.) und am King’s College der University of Cambridge (M.Phil.). Im Jahr 1994 schloss er seine Dissertation über „Neukeynesianismus und Markmacht“ an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg ab und er habilitierte 2000 ebenfalls in Freiburg mit der Arbeit „Konfliktfeld Globalisierung“. Michael Pflüger war von 2007 bis 2017 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des IAB und zuletzt dessen Vorsitzender. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Internationaler Handel, Ökonomische Geographie, Stadt- und Regionalökonomik und Makroökonomik.


Detlef Scheele

ist seit April 2017 Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit. Zuvor war er seit Oktober 2015 Mitglied des Vorstandes.

Weiterlesen

Detlef Scheele hat Politik-, Sport- und Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg studiert. Von 1995 bis 2008 war er Geschäftsführer der HAB Hamburger Arbeit - Beschäftigungsgesellschaft mbH, ab 1997 auch Geschäftsführer der Arbeitsstiftung Hamburg – Gesellschaft für Mobilität im Arbeitsmarkt mbH. Von 2008 bis 2009 war er Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, von 2010 bis 2011 Sprecher der Geschäftsführung der ELBE-Werkstätten GmbH und von 2011 bis 2015 Senator für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg.


Jana Schimke

ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2014 Mitglied im Vorstand des Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Weiterlesen

Die stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Brandenburg ist zudem Gastmitglied und Fachsprecherin „Arbeit“ im Bundesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU sowie Vorsitzende der Kommission für ein modernes Arbeits- und Sozialrecht. Vor ihrer Wahl in den Bundestag war die Diplom-Politikwissenschaftlerin, die in Dresden und Berlin studiert hat, von 2008 bis 2013 bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Abteilung Arbeitsmarktpolitik, tätig. | Foto: Karoline Wolf


Prof. Dr. Christoph M. Schmidt

ist seit 2002 Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen und Professor für Wirtschaftspolitik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum.

Weiterlesen

Er ist zudem seit März 2013 Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dem er seit März 2009 angehört. Seine Arbeitsgebiete im Rat sind die Arbeitsmarkt- und Energiepolitik. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages, seit 2014 ist er Präsidiumsmitglied von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Christoph M. Schmidt studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Er wurde 1991 an der Princeton University mit einer empirischen Analyse des deutschen Arbeitsmarktes promoviert, 1995 habilitierte er sich an der Universität München mit einer Arbeit über den Arbeitsmarkterfolg von Zuwanderern auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Er forscht zu Themen der angewandten Ökonometrie, nicht zuletzt im Bereich der Makroökonomik sowie der Energie-, Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomik. | Foto: Julica Bracht/RWI


Frank Christian Starke

arbeitet in der Wirtschaftsredaktion des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln, ist dort zuständig für die Fachgebiete Arbeitsmarktpolitik, Tarifpolitik, Alterssicherung und berichtet für alle Wellen des WDR.

Weiterlesen

Er verantwortet die großen Feature-Sendungen der Wirtschaftsredaktion („DOK 5“ und „Tiefenblick“) und hat verschiedene Sendungen moderiert. Von 2006 bis 2011 war Frank Christian Starke als Korrespondent für Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik im ARD-Hauptstadtstudio, Berlin, und zuvor von 1997 bis 2006 als Redakteur in der Wirtschaftsredaktion tätig. Starke, der Politische Wissenschaften, Soziologie und Staatsrecht an der Universität zu Bonn studierte, berichtete zudem mehrfach aus dem Ausland, so aus dem Europa-Studio Brüssel und dem Studio Nairobi. Er hat zahlreiche Fachforen, Veranstaltungen und Tagungen zu Themen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Mitbestimmung, Migration und Zuwanderung und Alterung der Gesellschaft moderiert.


Prof. Dr. Ursula M. Staudinger

Ursula M. Staudinger zählt zu den international führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Alternswissenschaften. Ihr Forschungsinteresse gilt der Veränderbarkeit des Alternsprozesses und dessen Folgen für den demografischen Wandel.

Weiterlesen

Vor dem Hintergrund einer Gesellschaft des langen Lebens erforscht Ursula M. Staudinger die Potenziale des Alterns und untersucht dabei das Zusammenspiel von Produktivität und Altern sowie die Entwicklung von Lebenseinsicht, Lebensgestaltung und Weisheit über die Lebensspanne. Seit Juli 2013 ist Ursula M. Staudinger Gründungsdirektorin des Robert N. Butler Columbia Aging Centers und leitet das dazugehörige International Longevity Center (ILC) an der Columbia University, New York. Sie wurde auf die neu eingerichtete Robert N. Butler Stiftungsprofessur und als Professorin für Psychologie berufen. Ursula M. Staudinger ist Vizepräsidentin und „Foreign Secretary“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Kuratoriumsvorsitzende des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Davor war sie Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Gründungsdekanin des Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development (JCLL). Weitere berufliche Stationen umfassten u.a. das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und die TU Dresden. Ursula M. Staudinger hat Psychologie an der Universität Erlangen und an der Clark University, Massachusetts (USA), studiert. Sie promovierte 1988 zum Dr. phil. und habilitierte 1997 an der Freien Universität Berlin. Sie hat mehr als 200 Veröffentlichungen. Für ihre herausragenden Forschungsleistungen in der Alternsforschung wurde sie mit dem “Braunschweiger Forschungspreis 2014” und der „SENECA-Medaille für Alternsforschung 2017“ ausgezeichnet.

 


Prof. Dr. Berthold Vogel

ist seit Juni 2015 Geschäftsführender Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen und seit Mai 2014 apl. Professor für Soziologie an der Universität Kassel.

Weiterlesen

Von 2006 bis April 2015 war er Projektleiter am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seit 2008 unterrichtet er zudem als Gastprofessor für Soziologie im Kontextstudium an der Universität St. Gallen. Berthold Vogel studierte Soziologie, Politikwissenschaft, Volkwirtschaftslehre, Pädagogik und Arbeitsrecht an der Georg-August-Universität Göttingen, wo er 1998 auch promovierte. 2009 habilitierte er sich an der Universität Kassel (venia legendi für Soziologie). Er ist darüber hinaus Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Hans-Böckler-Stiftung, wissenschaftlicher Berater der Bischöflichen Kommission für gesellschaftswissenschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied der Kommission „Arbeit der Zukunft“ des DGB und der Hans-Böckler-Stiftung. Seine Forschungsschwerpunkte sind Soziologie staatlicher Ordnung, Analyse öffentlicher Güter sowie Diagnostik der vielfältigen Welt der Erwerbsarbeit, ihrer Akteure und Konflikte.


Dr. Ulrich Walwei

ist seit 2002 Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Weiterlesen

Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte zu rechtsökonomischen Fragen an der Universität-Gesamthochschule Paderborn (Dr. rer. pol.). Dort war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am finanzwissenschaftlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Friedrich Buttler. Seit 1988 ist Dr. Ulrich Walwei im IAB beschäftigt, wo er bis 2007 den Forschungsbereich „Wachstum, Demographie und Arbeitsmarkt“ leitete. Darüber hinaus ist er Wissenschaftlicher Beirat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Beirat der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit sowie Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg. Seine Forschungsfelder sind längerfristige Arbeitsmarkttrends, Politikanalysen, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und international vergleichende Institutionenökonomik. | Foto: Wolfram Murr


Prof. Achim Wambach, Ph.D.

ist seit April 2016 Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim.

Weiterlesen

Zuvor war er Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln. Achim Wambach hat in Köln Physik und Mathematik studiert und anschließend an der Universität Oxford promoviert. Nach einem Master of Science in Economics an der London School of Economics hat er in München in Volkswirtschaftslehre habilitiert. Von 2001 bis 2005 war er Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. 2014 wurde Achim Wambach zum Mitglied der Monopolkommission ernannt und im März 2016 zum Vorsitzenden gewählt. Derzeit ist er Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik. Von 2012 bis 2015 war er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. In seiner Forschung beschäftigt sich Achim Wambach unter anderem mit Fragen der Wettbewerbspolitik sowie Informationsproblemen auf Märkten.


Prof. Dr. Enzo Weber

leitet seit 2011 den Forschungsbereich „Prognosen und Strukturanalysen“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und hat zugleich den Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftsforschung, insbesondere Makroökonometrie und Arbeitsmarkt, an der Universität Regensburg inne.

Weiterlesen

Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte an der Freien Universität Berlin. Dort war er auch Mitarbeiter des Instituts für Statistik und Ökonometrie. Zudem war er Mitglied des Sonderforschungsbereiches „Ökonomisches Risiko“ der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Gastforscher am Japan Center for Economic Research. Er arbeitete als Postdoc an der Universität Mannheim und als Juniorprofessur für Volkwirtschaftslehre an der Universität Regensburg. Enzo Weber arbeitet in den Feldern Arbeitsmarkt, Makroökonomik, Prognose, Finanzmärkte und Ökonometrie. Zu seinen Themen im Bereich Arbeitsmarkt gehören gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktentwicklung, Arbeitsmarktreformen sowie technologischer Wandel und Digitalisierung.


Hans Peter Wollseifer

ist seit 2014 Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

Weiterlesen

Er ist zudem Präsident des Deutschen Handwerkskammertags, Vorsitzender des Unternehmerverbandes Deutsches Handwerk, Präsident der Handwerkskammer zu Köln, Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. / Bundesvereinigung der Innungskrankenkassen. Seine Aufgabenbereiche umfassen unter anderem sozial- und gesundheitspolitische Themen. Hans Peter Wollseifer legte 1976 seine Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk ab und gründete, betrieb und betreibt mehrere Unternehmen im Handwerk und der Wohnungswirtschaft. | Foto: ZDH/Stegner


Thorben Albrecht

ist seit 2014 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dort zuständig für die Zentralabteilung und die Abteilungen für Grundsatzfragen, Arbeitsmarktpolitik sowie für den Bereich Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik.

Weiterlesen

Zu seinen wichtigsten Gesetzgebungsprojekten zählt unter anderem das Tarifautonomiestärkungsgesetz, mit dem ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland eingeführt wurde. Zudem hat er den Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ angestoßen, mit dem das BMAS einen öffentlichen Dialog über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft führte. Damit wurde ein wichtiger Impuls für eine breitere gesellschaftliche Debatte über die Gestaltung „Guter Arbeit“ im digitalen Zeitalter gesetzt. Der studierte Historiker ist zudem Mitglied in dem von der IG Metall gegründeten Beirat „Zukunft der Arbeit“, der sich mit der Gestaltung der Digitalisierung der industriellen Arbeit befasst, sowie Mitglied im IT-Rat der Bundesregierung und im Steuerungskreis „Digitale Agenda“. Zuvor war er unter anderem von 2011 bis 2013 Abteilungsleiter Politik im SPD-Parteivorstand und von 2009 bis 2011 Büroleiter der damaligen SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. | Foto: BMAS/Denzel

Prof. David Brady, Ph.D.

ist seit September 2015 Professor an der School of Public Policy und Direktor der Blum Initiative on Global and Regional Poverty an der University of California, Riverside.

Weiterlesen

Zuvor war er von 2012 bis 2015 Direktor der Abteilung „Ungleichheit und Sozialpolitik” am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. David Brady studierte Soziologie und Politikwissenschaft an der University of Minnesota sowie Soziologie an der Indiana University und promovierte dort 2001 in Soziologie und Public Management. Von 2007 bis 2012 war er als Associate Professor an der Duke University und dort zugleich von 2008 bis 2011 als Direktor des Center for European Studies tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Armut und Ungleichheit, Sozialpolitik, Politik und Institutionen, Globalisierung und Entwicklung, Arbeit und Arbeitsmarkt sowie Forschungsmethoden. Er ist Autor der Publikationen „Rich Democracies“, „Poor People“ und Herausgeber des „Oxford Handbook of the Social Science of Poverty“ (alle erschienen in Oxford University Press).

Prof. Dr. Herbert Brücker

leitet seit 2005 den Forschungsbereich „Internationale Vergleiche und Europäische Integration“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und ist seit 2008 zugleich Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Integration Europäischer Arbeitsmärkte, an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Weiterlesen

Seit 2017 leitet er zudem die Abteilung „Ökonomische Migrations- und Integrationsforschung“ am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung und vertritt die Hertie-Stiftungsprofessur für „Ökonomische Migrations- und Integrationsforschung“an der Humboldt-Universität Berlin. Herbert Brücker studierte Soziologie, Politik und Volkswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt a.M. und promovierte dort 1994 in Wirtschaftswissenschaften. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er unter anderem am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin tätig. 2005 habilitierte er sich in Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin. Von 2004 bis 2005 war er zudem Gastprofessor an der Aarhus School of Business (Dänemark). Seine Forschungsschwerpunkte sind internationale Migration, Europäische Integration und Arbeitsmarktpolitik.

Annelie Buntenbach

ist seit 2006 Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes und verantwortlich für die Bereiche Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik einschließlich der Rentenpolitik, Recht sowie Europa-, Migrations- und Antirassismuspolitik. Bei ihr liegt außerdem die Verantwortung für den DGB-Index „Gute Arbeit“ und das Projekt „Faire Mobilität“.

Weiterlesen

Sie ist seit 1978 Gewerkschaftsmitglied und seit 1982 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Von 1994 bis 2002 war sie Bundestagsabgeordnete in der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und von 2002 bis 2006 Abteilungsleiterin Sozialpolitik beim Bundesvorstand der IG BAU. Annelie Buntenbach ist zudem seit 2006 Alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie Mitglied des Sozialbeirats der Bundesregierung.

Peter Clever

ist seit 2003 Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Dort verantwortet er die Bereiche Arbeitsmarkt, Internationale Beziehungen einschließlich europäische Sozialpolitik sowie Bildung/Berufliche Bildung.

Weiterlesen

Er studierte Volkswirtschaft, politische Wissenschaften und Soziologie an der Universität Köln und wurde 1979 Assistent von Norbert Blüm MdB, dem er bis 1984 als Büroleiter und Pressesprecher persönlich zuarbeitete. Zwischen 1985 und 1998 war er als Abteilungsleiter im damaligen Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung sowie von 1994 bis 1996 als Sonderberater bei der EU-Kommission in Brüssel tätig. 1998 bis 2003 leitete er die Unternehmenskommunikation der Fundus-Gruppe Köln/Berlin. Peter Clever ist zudem seit Dezember 2003 Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit sowie Mitglied im Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Union und dort Vizepräsident der Arbeitgebergruppe. | Foto: BA

Prof. Timothy Hatton, Ph.D.

ist seit 1995 Professor für Wirtschaft an der University of Essex und emeritierter Professor an der Australian National University (ANU), College of Asia and the Pacific.

Weiterlesen

Er studierte Wirtschaft an der University of Warwick, wo er 1982 auch seinen Doktortitel in Wirtschaftsgeschichte erhielt. Timothy Hatton war von 1997 bis 2000 Leiter des Fachbereichs Wirtschaft an der University of Essex, Professor an der Australian National University von 2004 bis 2014, Gründungsdirektor des ANU’s Centre for Economic History (2012-14) und Präsident der European Society for Population Economics (2010). 2012 wurde er von der Cliometric Society (USA) mit dem renommierten ‘Clio Can’ Preis ausgezeichnet. Seine Hauptforschungsgebiete sind Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaft internationaler Migration. Sein Forschungsinteresse umfasst auch die Gründe und Auswirkungen internationaler Migration und Immigration sowie Asylpolitk. | Foto: https://sites.google.com/site/timhattonwebsite/

Reiner Hoffmann

ist seit Mai 2014 Vor­sit­zen­der des Deut­schen Ge­werk­schafts­bun­des (DGB). Seine Aufgabenschwerpunkte umfassen unter anderem Gesellschafts­politik, Mitbestimmung sowie Internationale und europäische Gewerkschafts­politik.

Weiterlesen

Reiner Hoffmann studierte über den zweiten Bildungsweg mit einem Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung Wirtschaftswissenschaften an der Bergischen Universität-Gesamthochschule Wuppertal. Von Oktober 1994 bis Mai 2003 war der Diplom-Ökonom Direktor des Europäischen Gewerkschaftsinstituts in Brüssel und anschließend bis 2009 stellvertretender Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbunds (EGB). Seine Hauptarbeitsgebiete beim EGB waren europäische Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik, Struktur- und Industriepolitik, Mitbestimmung und Corporate Social Responsibility. 2009 wurde Reiner Hoffmann zum Landesbezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Nordrhein und 2014 zum DGB-Bundesvorsitzenden gewählt. | Foto: DGB/Simone M. Neumann

Prof. Stephen Jenkins, DPhil

ist seit Januar 2011 Professor für Wirtschaft und Sozialpolitik an der London School of Economics and Political Science.

Weiterlesen

Davor war er Professor für Wirtschaft an der ISER Universität Essex. Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Themen Einkommensverteilung und Umverteilung durch Steuern, soziale Sicherheit und Arbeitsmarkt, Ungleichheit, Armut, Einkommensmobilität und Armutsdynamiken, Leistungen zur sozialen Sicherung, quantitative Forschungsmethoden zur Analyse von Daten zur Einkommensverteilung und Überlebensraten. Er ist ebenso Research Fellow am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn, Gastprofessor an der Universität Essex und Honorar Professor an der Universität Melbourne.

Dr. Bettina-Johanna Krings

ist seit 1995 am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Instituts für Technologie (KTI) und leitet dort den Forschungsbereich „Wissensgesellschaft und Wissenspolitik“.

Weiterlesen

Am ITAS leitet sie den Themenbereich „Technik und Arbeit“ und ist darüber hinaus stellvertretende Sprecherin des Topics Arbeit und Technik im Rahmen des Schwerpunktes „Mensch und Technik“ des KIT. Bettina-Johanna Krings hat Politische Wissenschaft, Soziologie und Anthropologie an der Karl-Ruprecht-Universität Heidelberg studiert und zum Thema „Strategien der Individualisierung“ an der Universität Frankfurt a.M. promoviert. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Technische Innovationen und Auswirkungen auf Arbeitsstrukturen, Theorien und Methoden der Technikfolgenabschätzung, Konzepte der Mensch-Maschine-Relation sowie Soziologische Theorien der Moderne.

Prof. Vili Lehdonvirta, Ph.D.

ist außerordentlicher Professor und Senior Research Fellow am Internet Institute der University of Oxford, Faculty Fellow des Alan Turning Institute of Data Science, und Hugh Price Fellow des Jesus College, Oxford.

Weiterlesen

Er ist Wirtschaftssoziologe und erforscht die Gestaltung und die sozioökonomischen Auswirkungen von digitalen Märkten und Plattformen mit Hilfe von konventionellen Sozialforschungsmethoden und neue Ansätze aus der Datenforschung. Er leitet gegenwärtig ein, vom europäischen Forschungsrat gefördertes, großes Projekt mit dem Titel „iLabour: The construction of labour markets, institutions, and movements on the Internet“. Vili Lehdonvirta besitzt einen Doktortitel in Wirtschaftssoziologie von der Turku School of Economics (2009) und einen Master of Science (MSc) Abschluss im Fach Informationsnetzwerke von der Helsinki University of Technology (2005). Zuvor arbeitete er an der London School of Economics, der University of Tokyo und dem Helsinki Institute for Information Technology. Vor seiner akademischen Karriere arbeitete er als Spieleprogrammierer. Er beriet Unternehmen, Startups und politische Verantwortungsträger in den USA, Europa und Japan. Darunter waren unter anderem die finnische Computerspiele-Firma Rovio, Warner Brothers und die Weltbank. Sein Buch „Virtual Economies: Design and Analysis“ wird von MIT Press herausgegeben und von der China Renmin University Press ins Chinesische übersetzt. | Foto: Tommi Lätti (http://vili.lehdonvirta.com/)

Prof. Dr. Stephan Lessenich

ist seit 2016 Direktor des Instituts für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Weiterlesen

Er studierte von 1983 bis 1989 Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. 1993 schloss er seine Promotion an der Universität Bremen und 2002 seine Habilitation im Fach Soziologie an der Universität Göttingen ab. Von 2004 bis 2014 war er Professor für Soziologie und von 2010 bis 2014 Dekan der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit Ende 2014 ist Stephan Lessenich Professor und Lehrstuhlinhaber für Soziologie mit dem Schwerpunkt „Soziale Entwicklungen und Strukturen“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist zudem seit 2013 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und seit 2012 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des IAB sowie Herausgeber des Journal for Labour Market Research. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören: Theorie des Wohlfahrtsstaats, Vergleichende Makrosoziologie, Vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, Politische Soziologie, Institutioneller Wandel und gesellschaftliche Transformation sowie Soziologie des Alter(n)s.

Kardinal Reinhard Marx

ist seit 2008 Erzbischof von München und Freising und seit 2014 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2012 übt er außerdem das Amt des Präsidenten der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) aus.

Weiterlesen

2014 ernannte ihn Papst Franziskus zum Koordinator des Wirtschaftsrates. Er wurde zudem 2014 berufen als Mitglied in die Kardinalsgruppe zur Beratung von Papst Franziskus. Reinhard Marx studierte an der Theologischen Fakultät Paderborn und in Paris katholische Theologie und wurde 1988 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum zum Dr. theol. promoviert.

Prof. Dr. Joachim Möller

ist seit Oktober 2007 Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit.

Weiterlesen

Joachim Möller studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Tübingen und Konstanz sowie Politikwissenschaften an der Universität Straßburg. 1981 promovierte er zum Doktor der Sozialwissenschaften. 1990 folgte seine Habilitation an der Universität Konstanz. Nach Lehraufträgen an der Hochschule St. Gallen und einem Forschungsaufenthalt an der Universität Bergen (Norwegen) wurde er im Jahr 1991 auf eine Professur und 1996 auf einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg berufen. Von 2005 bis 2007 war er Direktor des Osteuropa-Instituts München. 2008 wurde ihm die Ehrendoktorwürde Dr. rer. pol. h.c. durch die Fakultät Wirtschafts-, Verhaltens- und Rechtswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg verliehen. Seine Forschungsfelder sind Arbeitsmarktökonomie, Regionalökonomie, Empirische Makroökonomie und Angewandte Ökonometrie. | Foto: Jutta-Palm-Nowak, IAB

Prof. Jesús Fernández-Huertas Moraga, Ph.D.

ist seit 2015 außerordentlicher Professor an der Universidad Carlos III de Madrid.

Weiterlesen

Von 2014 bis 2015 war er Assistenzprofessor an der Universidad Autónoma de Madrid (Spanien). Er studierte Wirtschaft an der Universidad Autónoma de Madrid (Spanien), der Georgetown University und der Columbia University, wo er 2007 seinen Doktortitel erwarb. Jesús Fernández-Huertas Moraga konzentriert seine Forschung auf die internationale Migration. Er ist einer der Gewinner des Young Researchers ALdE Prize 2013 für “The European Crisis and Migration to Germany: Expectations and the Diversion of Migration Flows”. | Foto: http://www.eco.uc3m.es/personal/jfhuertas/index_en.html

Andrea Nahles

ist seit Dezember 2013 Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Sie ist zudem seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages, dem sie bereits von 1998 bis 2002 angehörte.

Weiterlesen

Andrea Nahles, die Literaturwissenschaften und Politikwissenschaften an der Universität Bonn studiert hat, war von 1995 bis 1999 Bundesvorsitzende der Jusos, von 1997 bis 2013 Mitglied im SPD-Parteivorstand sowie von 2007 bis 2009 stellvertretende Vorsitzende der SPD und Sprecherin für Arbeits- und Sozialpolitik der SPD-Bundestagsfraktion. Von 2008 bis 2013 war Andrea Nahles Mitglied des Fraktionsvorstandes der SPD-Bundestagsfraktion und von 2009 bis 2013 Generalsekretärin der SPD. | Foto: BMAS

Dr. Elisabeth Neifer-Porsch

leitet seit Januar 2010 die Abteilung II „Arbeitsmarktpolitik, Ausländerbeschäftigung, Arbeitslosenversicherung, Grundsicherung für Arbeitsuchende" im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Weiterlesen

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Bonn, Lausanne und Münster war die Diplom-Volkswirtin von 1983 bis 1991 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände tätig. Elisabeth Neifer-Porsch, die 1988 promovierte, war von 1992 bis 2000 Leiterin des Referats „Grundsatzfragen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik“ im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, von 2000 bis 2001 Sozialreferentin an der Deutschen Botschaft Paris und von 2002 bis 2006 Leiterin der Unterabteilung „Europäische Union, Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik“ im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung / Wirtschaft und Arbeit / Arbeit und Soziales. Von 2006 bis 2009 leitete sie die Gruppe 31 (Sozial-, Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik) im Bundeskanzleramt.

Hannah Ormerod

studierte von 2002 bis 2005 englische Literatur und Linguistik an Universität Oxford und absolvierte im Jahr 2007 ein Masterstudium in Soziologie an der Universität Bristol.

Weiterlesen

Seit 2007 war sie in verschiedenen Funktionen im britischen Arbeitsministerium beziehungsweise in der Europäischen Kommission in Brüssel tätig. Seit 2011 lebt Hannah Ormerod in Deutschland, wo sie seit 2012 eine Ausbildung zum „Executive Master in Public Administration“ an der Hertie School of Governance absolviert. Von September 2015 bis Dezember 2016 war sie als Wissenschaftsredakteurin im Bereich „Wissenschaftliche Medien und Kommunikationsstrategie“ des IAB tätig.

Prof. Dr. Michael Pflüger

ist seit 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre - Internationale Ökonomik an der Universität Würzburg.

Weiterlesen

Vor seinem Wechsel an die Universität Würzburg hatte er Professuren an der Universität Passau und an der Technischen Universität Darmstadt. Michael Pflüger erhielt seine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Diplom), der Wayne State University in Detroit (M.A.) und am King’s College der University of Cambridge (M.Phil.). Im Jahr 1994 schloss er seine Dissertation über „Neukeynesianismus und Markmacht“ an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg ab und er habilitierte 2000 ebenfalls in Freiburg mit der Arbeit „Konfliktfeld Globalisierung“. Michael Pflüger war von 2007 bis 2017 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des IAB und zuletzt dessen Vorsitzender. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Internationaler Handel, Ökonomische Geographie, Stadt- und Regionalökonomik und Makroökonomik.

Detlef Scheele

ist seit April 2017 Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit. Zuvor war er seit Oktober 2015 Mitglied des Vorstandes.

Weiterlesen

Detlef Scheele hat Politik-, Sport- und Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg studiert. Von 1995 bis 2008 war er Geschäftsführer der HAB Hamburger Arbeit - Beschäftigungsgesellschaft mbH, ab 1997 auch Geschäftsführer der Arbeitsstiftung Hamburg – Gesellschaft für Mobilität im Arbeitsmarkt mbH. Von 2008 bis 2009 war er Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, von 2010 bis 2011 Sprecher der Geschäftsführung der ELBE-Werkstätten GmbH und von 2011 bis 2015 Senator für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg.

Jana Schimke

ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2014 Mitglied im Vorstand des Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Weiterlesen

Die stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Brandenburg ist zudem Gastmitglied und Fachsprecherin „Arbeit“ im Bundesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU sowie Vorsitzende der Kommission für ein modernes Arbeits- und Sozialrecht. Vor ihrer Wahl in den Bundestag war die Diplom-Politikwissenschaftlerin, die in Dresden und Berlin studiert hat, von 2008 bis 2013 bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Abteilung Arbeitsmarktpolitik, tätig. | Foto: Karoline Wolf

Prof. Dr. Christoph M. Schmidt

ist seit 2002 Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen und Professor für Wirtschaftspolitik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum.

Weiterlesen

Er ist zudem seit März 2013 Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dem er seit März 2009 angehört. Seine Arbeitsgebiete im Rat sind die Arbeitsmarkt- und Energiepolitik. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages, seit 2014 ist er Präsidiumsmitglied von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Christoph M. Schmidt studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Er wurde 1991 an der Princeton University mit einer empirischen Analyse des deutschen Arbeitsmarktes promoviert, 1995 habilitierte er sich an der Universität München mit einer Arbeit über den Arbeitsmarkterfolg von Zuwanderern auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Er forscht zu Themen der angewandten Ökonometrie, nicht zuletzt im Bereich der Makroökonomik sowie der Energie-, Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomik. | Foto: Julica Bracht/RWI

Frank Christian Starke

arbeitet in der Wirtschaftsredaktion des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln, ist dort zuständig für die Fachgebiete Arbeitsmarktpolitik, Tarifpolitik, Alterssicherung und berichtet für alle Wellen des WDR.

Weiterlesen

Er verantwortet die großen Feature-Sendungen der Wirtschaftsredaktion („DOK 5“ und „Tiefenblick“) und hat verschiedene Sendungen moderiert. Von 2006 bis 2011 war Frank Christian Starke als Korrespondent für Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik im ARD-Hauptstadtstudio, Berlin, und zuvor von 1997 bis 2006 als Redakteur in der Wirtschaftsredaktion tätig. Starke, der Politische Wissenschaften, Soziologie und Staatsrecht an der Universität zu Bonn studierte, berichtete zudem mehrfach aus dem Ausland, so aus dem Europa-Studio Brüssel und dem Studio Nairobi. Er hat zahlreiche Fachforen, Veranstaltungen und Tagungen zu Themen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Mitbestimmung, Migration und Zuwanderung und Alterung der Gesellschaft moderiert.

Prof. Dr. Ursula M. Staudinger

Ursula M. Staudinger zählt zu den international führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Alternswissenschaften. Ihr Forschungsinteresse gilt der Veränderbarkeit des Alternsprozesses und dessen Folgen für den demografischen Wandel.

Weiterlesen

Vor dem Hintergrund einer Gesellschaft des langen Lebens erforscht Ursula M. Staudinger die Potenziale des Alterns und untersucht dabei das Zusammenspiel von Produktivität und Altern sowie die Entwicklung von Lebenseinsicht, Lebensgestaltung und Weisheit über die Lebensspanne. Seit Juli 2013 ist Ursula M. Staudinger Gründungsdirektorin des Robert N. Butler Columbia Aging Centers und leitet das dazugehörige International Longevity Center (ILC) an der Columbia University, New York. Sie wurde auf die neu eingerichtete Robert N. Butler Stiftungsprofessur und als Professorin für Psychologie berufen. Ursula M. Staudinger ist Vizepräsidentin und „Foreign Secretary“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Kuratoriumsvorsitzende des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Davor war sie Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Gründungsdekanin des Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development (JCLL). Weitere berufliche Stationen umfassten u.a. das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und die TU Dresden. Ursula M. Staudinger hat Psychologie an der Universität Erlangen und an der Clark University, Massachusetts (USA), studiert. Sie promovierte 1988 zum Dr. phil. und habilitierte 1997 an der Freien Universität Berlin. Sie hat mehr als 200 Veröffentlichungen. Für ihre herausragenden Forschungsleistungen in der Alternsforschung wurde sie mit dem “Braunschweiger Forschungspreis 2014” und der „SENECA-Medaille für Alternsforschung 2017“ ausgezeichnet.

 

Prof. Dr. Berthold Vogel

ist seit Juni 2015 Geschäftsführender Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen und seit Mai 2014 apl. Professor für Soziologie an der Universität Kassel.

Weiterlesen

Von 2006 bis April 2015 war er Projektleiter am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seit 2008 unterrichtet er zudem als Gastprofessor für Soziologie im Kontextstudium an der Universität St. Gallen. Berthold Vogel studierte Soziologie, Politikwissenschaft, Volkwirtschaftslehre, Pädagogik und Arbeitsrecht an der Georg-August-Universität Göttingen, wo er 1998 auch promovierte. 2009 habilitierte er sich an der Universität Kassel (venia legendi für Soziologie). Er ist darüber hinaus Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Hans-Böckler-Stiftung, wissenschaftlicher Berater der Bischöflichen Kommission für gesellschaftswissenschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied der Kommission „Arbeit der Zukunft“ des DGB und der Hans-Böckler-Stiftung. Seine Forschungsschwerpunkte sind Soziologie staatlicher Ordnung, Analyse öffentlicher Güter sowie Diagnostik der vielfältigen Welt der Erwerbsarbeit, ihrer Akteure und Konflikte.

Dr. Ulrich Walwei

ist seit 2002 Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Weiterlesen

Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte zu rechtsökonomischen Fragen an der Universität-Gesamthochschule Paderborn (Dr. rer. pol.). Dort war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am finanzwissenschaftlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Friedrich Buttler. Seit 1988 ist Dr. Ulrich Walwei im IAB beschäftigt, wo er bis 2007 den Forschungsbereich „Wachstum, Demographie und Arbeitsmarkt“ leitete. Darüber hinaus ist er Wissenschaftlicher Beirat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Beirat der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit sowie Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg. Seine Forschungsfelder sind längerfristige Arbeitsmarkttrends, Politikanalysen, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und international vergleichende Institutionenökonomik. | Foto: Wolfram Murr

Prof. Achim Wambach, Ph.D.

ist seit April 2016 Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim.

Weiterlesen

Zuvor war er Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln. Achim Wambach hat in Köln Physik und Mathematik studiert und anschließend an der Universität Oxford promoviert. Nach einem Master of Science in Economics an der London School of Economics hat er in München in Volkswirtschaftslehre habilitiert. Von 2001 bis 2005 war er Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. 2014 wurde Achim Wambach zum Mitglied der Monopolkommission ernannt und im März 2016 zum Vorsitzenden gewählt. Derzeit ist er Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik. Von 2012 bis 2015 war er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. In seiner Forschung beschäftigt sich Achim Wambach unter anderem mit Fragen der Wettbewerbspolitik sowie Informationsproblemen auf Märkten.

Prof. Dr. Enzo Weber

leitet seit 2011 den Forschungsbereich „Prognosen und Strukturanalysen“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und hat zugleich den Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftsforschung, insbesondere Makroökonometrie und Arbeitsmarkt, an der Universität Regensburg inne.

Weiterlesen

Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte an der Freien Universität Berlin. Dort war er auch Mitarbeiter des Instituts für Statistik und Ökonometrie. Zudem war er Mitglied des Sonderforschungsbereiches „Ökonomisches Risiko“ der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Gastforscher am Japan Center for Economic Research. Er arbeitete als Postdoc an der Universität Mannheim und als Juniorprofessur für Volkwirtschaftslehre an der Universität Regensburg. Enzo Weber arbeitet in den Feldern Arbeitsmarkt, Makroökonomik, Prognose, Finanzmärkte und Ökonometrie. Zu seinen Themen im Bereich Arbeitsmarkt gehören gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktentwicklung, Arbeitsmarktreformen sowie technologischer Wandel und Digitalisierung.

Hans Peter Wollseifer

ist seit 2014 Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

Weiterlesen

Er ist zudem Präsident des Deutschen Handwerkskammertags, Vorsitzender des Unternehmerverbandes Deutsches Handwerk, Präsident der Handwerkskammer zu Köln, Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. / Bundesvereinigung der Innungskrankenkassen. Seine Aufgabenbereiche umfassen unter anderem sozial- und gesundheitspolitische Themen. Hans Peter Wollseifer legte 1976 seine Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk ab und gründete, betrieb und betreibt mehrere Unternehmen im Handwerk und der Wohnungswirtschaft. | Foto: ZDH/Stegner


Das Veranstaltungs-Team erreichen Sie unter:

E-Mail: IAB.Jubilaeum@iab.de
Telefon: +49 911 179-4498


Nachlese

22. Juni 2017

Videos zur Jubiläumsveranstaltung: Arbeitswelten im Wandel – Herausforderungen für Politik und Forschung

Weiterlesen

10. Mai 2017

50 Jahre IAB: Festakt im Berliner ewerk

Weiterlesen

11. Mai 2017

50 Jahre IAB: Arbeitswelten im Wandel – Herausforderungen für Politik und Forschung

Weiterlesen


Impressionen von der Veranstaltung

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„ ,Nur wer sich ändert, bleibt sich treu‘, sagte Wolf Biermann. Das trifft auch auf das IAB zu – seit 50 Jahren.“

Prof. Joachim Möller

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Unsere Forschung zeigt: Moderates Ausdauertraining an drei Tagen in der Woche, 45 Minuten lang erhöht die geistige Leistungsfähigkeit signifikant.“

Prof. Ursula M. Staudinger, Columbia University

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

“Do we want to continue on the traditional economic growth path in times of digitalisation or do we need a new socio-economic model that consequently includes the principles of sustainability.”

Dr. Bettina-Johanna Krings, Karlsruher Institut für Technologie

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

“The most important changes associated with digitalisation are the institutions and mechanisms that determine how workers are matched with employers.”

Prof. Vili Lehdonvirta, Oxford Internet Institute, University of Oxford

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

“We should take care, that the strengths of the German labour market such as the vocational system are carried over to the digital world. Otherwise, what has been the strength in the past will be a weakness in the future.”

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB und Universität Regensburg

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Wir reden schon sehr lange über das lebenslange Lernen, aber es passiert nicht viel. Am wenigsten passiert bei denen, die es am nötigsten haben: den Geringqualifizierten.“

Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Damit wir als BA den Wandel der Arbeitswelt aktiv, vernünftig und vorausschauend mitgestalten können, brauchen wir unabdingbar die Forschungserkenntnisse des IAB.“

Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Die Studien zur Migration bieten eine Grundlage nicht nur für Diskussionen im Verwaltungsrat, auch in der politischen Öffentlichkeit, in Talkshows. Für die Öffentlichkeit ist das IAB ein großer Gewinn.“

Annelie Buntenbach, alternierende Vorsitzende des Verwaltungsratsrats der BA

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„In Zeiten, in denen die gefühlte Wirklichkeit wichtiger zu werden scheint als die gemessene Wirklichkeit, ist es gut, wenn man auf die Institution zurückgreifen kann, die sich auf Evidenz und Fakten stützt.“

Peter Clever, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats der BA

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Wegen der Unabhängigkeit des IAB sind seine Forschungsergebnisse über die Parteigrenzen hinaus respektiert. Sie werden in mancher Gesetzesbegründung, egal von welcher Bundesregierung, Hinweise auf IAB-Studien finden.“

Dr. Elisabeth Neifer-Porsch, Mitglied des Verwaltungsrats der BA

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Die SGB-II-Begleitforschung am IAB ist ein sehr gutes Beispiel für eine objektivierende Forschung in einem Feld, das hochgradig politisiert ist. Da macht das IAB wunderbare Forschung. Selbst auf stark ideologisiertem, geradezu vermintem Terrain wie dem Sanktionsregime.“

Prof. Stephan Lessenich, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Was ich in den neun Jahren im Wissenschaftlichen Beirat gesehen habe, ist herausragend. Das IAB ist toll, es ist toll aufgestellt und hat tolle Arbeit geleistet.“

Prof. Michael Pflüger, ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Die interdisziplinäre Arbeit, in der Probleme aus ökonomischer und soziologischer Perspektive untersucht werden, ist extrem wichtig. Hier steht das IAB an vorderster Stelle.“

Prof. Achim Wambach, Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Die Qualität der Forschung, die hier am IAB betrieben wird, die Kompetenz der Forscher und nicht nur die guten Datenschätze, machen das Institut zu einem attraktiven Partner für uns.“

Prof. Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„In der Forschungslandschaft wollen wir weiter ein Vorreiter sein, zu jeder Zeit State of the Art, wettbewerbsfähig und offen für Kooperationen.“

Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des IAB

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Die wissenschaftsbasierte Politikberatung des IAB ist ein Bollwerk gegen Fake News und schafft die Grundlagen für eine sachliche Debatte.”

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Es braucht einen Raum auf dem Arbeitsmarkt für Menschen, die nicht in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln sind.“

Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Nicht nur direkte Transferzahlungen und Arbeitsmarktintegration spielen bei Armut eine Rolle, auch die Nutzung öffentlicher Güter.“

PD Dr. Markus Promberger, IAB

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

“Just ask yourself whether or not there is sufficient crossnational solidarity for supernational EU level action to reduce poverty. There is a one word answer to it. Not just: ‚No‘, but: ‚Brexit‘.”

Prof. Stephen Jenkins, London School of Economics and Political Science

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Wir reden auch mit Blick auf das IAB und seine Forschung in den vergangenen fünf Jahrzehnten über Wissenschaft als ein öffentliches Gut.“

Prof. Berthold Vogel, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

“We find that the flow of migration pushes people to be more favourable of social policy.”

Prof. David Brady, University of California

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Die Möglichkeiten des Außen zurückzuschlagen ins Innere der Externalisierungsgesellschaft haben zugenommen: Klimawandel, Kriege, Flucht- und Arbeitsmigration.“

Prof. Stephan Lessenich, Ludwig-Maximilians-Universität München

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

“If a nation sets its refugee policy alone, it does not take into account the value the refugee hosting has to other countries.”

Prof. Timothy Hatton, University of Essex

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

“The two obstacles for an agreement on EU level are: What is the initial distribution quota and who will pay for the costs. But the countries see the point, that the responsibility for refugees should be shared.”

Prof. Jésus Fernández-Huertas Moraga, Universidad Carlos III de Madrid

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Die befragten Flüchtlinge sind der deutschen Bevölkerung in ihren demokratischen Werten sehr viel ähnlicher als wir annehmen, unterscheiden sich aber sehr stark von der Bevölkerung ihrer Herkunftsländer.“

Prof. Herbert Brücker, IAB

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Ich möchte eine Lanze für die Jugend brechen: Die Wahl des Berufes ist eine der schwierigsten Lebensentscheidungen. Da sollten wir die jungen Menschen nicht unter einen solchen Zeitdruck setzen.“

Johannes Jakob, Bundesvorstand Deutscher Gewerkschaftsbund

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Wichtig ist der Abschluss einer Erstausbildung. Das ist die Grundlage für den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Auch für spätere Weiterbildungen und Möglichkeiten, in einen anderen Beruf zu wechseln.“

Prof. Joachim Möller, Direktor des IAB

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Wenn die Berufsorientierung in Klasse 8 gemeinsam mit Lehrern, Eltern und unseren Berufsberatern beginnt, dann wissen die Kinder in Klasse 10, was sie werden wollen.“

Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der BA

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Wie können wir die Jugend von heute frühzeitig so prägen, dass Arbeit für sie etwas Schönes, Gutes, Erfüllendes ist? Das ist ein Appell an uns alle.“

Jana Schimke, CDU-Bundestagsabgeordnete

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Mittlerweile haben 50 Prozent der Handwerksbetriebe Probleme bei der Neubesetzung offener Stellen.“

Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Ein chinesisches Sprichwort sagt: ‚Wenn der Wind des Wandels weht, kann man Mauern bauen oder Windmühlen.‘ Ich bin für Windmühlen. Sie im IAB helfen uns, die richtigen Windmühlen zu finden und die richtigen Orte, um sie aufzustellen.“

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Der Mensch und die Arbeit gehören zusammen. Die Würde des Menschen wird angetastet, wenn die Arbeitsbedingungen unwürdig sind.“

Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

5. April 2017 | IAB-Jubiläumstagung

„Auf eines dürfen Sie sich verlassen: Wir bleiben mit unseren Befunden unbequem, gerne auch überraschend und vielleicht am Ende des Tages sogar unberechenbar.“

Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des IAB

Date | ???

Effekte des gesetzlichen Mindestlohns auf die eit von aximus, te nimus eatempo

Author 1, Author 2, Author 3

Im dritten Quartal


Bildergalerie