Arbeit und Ungleichheit: Die Rolle der Institutionen auf dem Arbeitsmarkt




Beschreibung

 

Tagung

Arbeit und Ungleichheit: Die Rolle der Institutionen auf dem Arbeitsmarkt

In der öffentlichen Diskussion dominiert die Einschätzung, dass die Ungleichheit der Einkommen, Löhne und Vermögen in Deutschland und in Europa zunimmt. Der Ruf nach stärkeren Institutionen, strikteren Regulierungen und staatlichen Umverteilungsmaßnahmen zur Schließung dieser wahrgenommenen Gerechtigkeitslücke liegt dann auf der Hand. Dies gilt auch und gerade für den Arbeitsmarkt, wo die Agenda-2010-Reformen zum Beschäftigungsaufwuchs der letzten Jahre beigetragen haben. Doch sind auch hier kontrovers diskutierte Erscheinungen wie die Zunahme von Leiharbeit und unsicheren Beschäftigungsverhältnissen sowie eine stärkere Lohnspreizung zu beobachten.

Ist Ungleichheit tatsächlich der notwendige Preis für die insgesamt positiven Entwicklungen, oder können gezielte institutionelle Eingriffe (wie z.B. Mindestlöhne) den Zielkonflikt aufheben? Welche staatlichen Maßnahmen sind im Segment gering qualifizierter Arbeit notwendig, um nicht nur zu mehr, sondern auch zu „besserer“ Beschäftigung zu kommen? Wie können die EU-Binnenmigration und der Flüchtlingsstrom arbeitsmarktpolitisch flankiert bzw. können die Arbeitsmarktinstitutionen an diese neue Situation angepasst werden?

Wir laden Sie herzlich an den Starnberger See ein, diese Fragen mit in- und ausländischen Arbeitsmarktexperten zu diskutieren. Dabei werden jeweils die deutschen und internationalen Erfahrungen und Konzepte behandelt.

Diese Tagung findet für alle drei Veranstalter in einem besonderem Jahr statt: Die Akademie hat ihren 60. und das IAB seinen 50. Geburtstag, während das IOS 2017 im ersten Jahr seiner Mitgliedschaft in der Leibniz-Gemeinschaft steht.

Ort

Akademie für Politische Bildung
Buchensee 1
82327 Tutzing


Freitag, 28. April 2017

Moderation:

Dr. Wolfgang Quaisser
Akademie für Politische Bildung, Tutzing

14:00 Uhr

Anreise, Kaffee im Foyer

15:00 Uhr

Begrüßung und Einführung

Dr. Wolfgang Quaisser

Dr. Ulrich Walwei

Prof. Dr. Jürgen Jerger

15:30 Uhr

Arbeitsmarktintegration und Flüchtlinge

Deutschland: Konzepte, Wirkungen und Erfahrungen

Dr. Ulrich Walwei

Internationale Befunde und Erfahrungen zur Akzeptanz und Arbeitsmarktintegration von Migranten

Prof. Dr. Jürgen Jerger

18:30 Uhr

Abendessen

19:30 Uhr

Key-Note-Speech: Dimensionen der Ungleichheit

Dr. Dr. Anton Losinger
Weihbischof in Augsburg


Samstag, 29. April 2017

Moderation:

Dr. Wolfgang Quaisser
Akademie für Politische Bildung, Tutzing

Dr. Ulrich Walwei
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg

Prof. Dr. Jürgen Jerger
Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Regensburg

08:15 Uhr

Frühstück

09:00 Uhr

Perspektiven auf den Mindestlohn

Der Mindestlohn in Deutschland: Erste Ergebnisse

Prof. Dr. Joachim Möller
Direktor des IAB, Nürnberg

Grenzen und Risiken eines Mindestlohns

Prof. Dr. Marcel Thum
ifo Institut Dresden und TU Dresden

10:15 Uhr

Kaffeepause

10:30 Uhr

Diskussion mit Prof. Möller und Prof. Thum

12:15 Uhr

Mittagessen

14:00 Uhr

Heterogene Beschäftigungsverhältnisse

Wandel der Beschäftigungsformen in Deutschland

Dr. Werner Eichhorst
Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, Bonn

Wandel der Beschäftigungsformen: Internationale Befunde und Erfahrungen

Prof. Dr. Ute Klammer
Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen

16:00 Uhr

Kaffeepause

16:30 Uhr

Podiumsdiskussion: Wieviel Ungleichheit verträgt das Land?

Johannes Hintersberger, MdL
Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Markus Rinderspacher, MdL
SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag

Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB
Sprecher für Sozialpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

Prof. Dr. Jürgen Jerger

Dr. Ulrich Walwei

Moderation: Dr. Wolfgang Quaisser

18:30 Uhr

Imbiss; Ende der Veranstaltung


Die Referenten

Johannes Hintersberger

ist Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

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Er studierte Germanistik, Geschichte, Katholische Theologie und Politikwissenschaften an der Universität Augsburg. Nach seinem Staatsexamen war er Leitender Angestellter der Handwerkskammer für Schwaben und Wirtschaftsreferent der Stadt Augsburg. Der Vater von fünf Kindern ist seit 1971 CSU-Mitglied und seit 2003 Mitglied des bayerischen Landtags. Von 2013 bis 2015 war er Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium, bevor er 2015 zum Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration ernannt wurde. Hintersberger engagiert sich ehrenamtlich u.a. im Kolping-Stiftungsrat und im Augsburger Diözesanrat. Seit letztem Jahr ist er zudem Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit.


Prof. Dr. Jürgen Jerger

lehrt seit Oktober 2002 an der Universität Regensburg am Lehrstuhl für Internationale und Monetäre Ökonomik. 

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Jürgen Jerger studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg und an der London School of Economics. Die Promotion erfolgte 1993 zu einem Thema im Bereich der Beschäftigungstheorie, die Habilitation zu Fragen der Interdependenz von Lohn- und Nachfragepolitik 1998. Es folgten Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Gießen und Erlangen-Nürnberg sowie ein Forschungsaufenthalt am German American Center for Visiting Scholars in Washington. Prof. Dr. Jerger war ab November 2007 bis Januar 2017 nebenamtlich als Direktor am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg (bis Ende 2011: Osteuropa-Institut) tätig. Von Januar 2012 bis September 2013 diente er auch als Prorektor der Universität Regensburg.


Prof. Dr. Ute Klammer

ist seit 2016 geschäftsführende Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) und Professorin an der Fakultät Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen.

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Nach dem Abschluss eines Doppelstudiums an der Universität zu Köln (Staatsexamen in Philosophie/Germanistik/Pädagogik und Diplom in Volkswirtschaftslehre) arbeitete sie in mehreren Forschungsprojekten am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Universität Frankfurt a.M., wo sie auch in Volkswirtschaftslehre promovierte. Weitere berufliche Stationen führten sie ans Zentrum für Europäische Sozialforschung der Universität Mannheim, ans Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf und an die Universität Louvain-la-Neuve, Belgien. 2004 folgte sie dem Ruf auf eine Professur für Sozialpolitik an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, 2007 nahm sie schließlich einen Ruf an die Universität Duisburg Essen auf eine Professur für Politische Wissenschaften, insbesondere Sozialpolitik an. 2008 bis 2015 war sie zudem Prorektorin der Universität Duisburg-Essen mit Verantwortung für die Bereiche Diversity Management und Internationales. Ute Klammer war Vorsitzende der Ersten Sachverständigenkommission Gleichstellung für die Bundesregierung und Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Gegenwärtig ist sie u.a. Vorstandsmitglied des Forschungsinstituts für Gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), Düsseldorf und der Sektion Sozialpolitik der Deutschen Gesellschaft für Soziologie sowie Mitglied des Sozialbeirats der Bundesregierung. Ihre Arbeitsschwerpunkte beziehen sich auf Grundsatzfragen der sozialen Sicherung, Alterssicherung, Familienpolitik, europäische und international vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, Armut und Einkommensverteilung sowie Erwerbstätigkeit und soziale Sicherung von Frauen.


Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn

ist Mitglied im Deutschen Bundestag und Sprecher für Sozialpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

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Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn hat in Bielefeld Volkswirtschaftslehre studiert und in Frankfurt promoviert und habilitiert. Im Sommersemester 2007 und Wintersemester 2008 vertrat er den Lehrstuhl für Labour Ecocomics an der Goethe Universität Frankfurt. Als Wissenschaftler lagen seine Schwerpunkte unter anderem in der empirischen Armutsforschung. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit Reformen und Finanzierung der sozialen Sicherung, Grundsicherung/Grundeinkommen, Genderökonomie, Einkommensdiskriminierung von Frauen und Einkommensverteilung. 2008 wurde er Mitglied im Deutschen Bundestag und seit 2014 Sprecher für Sozialpolitik der Grünen-Fraktion. | Foto: Stefan Kaminski


Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger

ist seit 2016 stellvertretender Vorsitzender der Kommission VI für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz, sowie Mitglied der Ethik-Kommission "Autorisiertes und Vernetztes Fahren" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

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Von 1977 bis 1983 absolvierte er ein Studium der Philosophie und Theologie an der Universität Augsburg und erhielt 1983 die Priesterweihe in Augsburg. 1989 folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre und 1993 seine Promotion. 1994/1995 war er Gastprofessor an der School of Philosophy der Catholic University of America/Washington D.C. Außerdem war er von 2005 bis 2016 Mitglied des Nationalen Ethikrates und Deutschen Ethikrates. Seit 2009 ist er Mitglied der Bioethik-Kommission der Bayerischen Staatsregierung, seit 2015 Stiftungsratsvorsitzender der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, sowie Bischofsvikar für Bioethik und Sozialpolitik und Mitglied der Kommission VIII für Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz.


Markus Rinderspacher

ist SPD-Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Bayerischen Landtags.

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Markus Rinderspacher studierte Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bis zu seiner Wahl in den Bayerischen Landtag arbeitete er als Redaktionsleiter. Er war zudem von 2005 bis 2009 Pressesprecher der Münchener SPD und ist seit 2009 Mitglied des Präsidiums und des Landesvorstands der BayernSPD.


Prof. Dr. Marcel Thum

ist seit 2001 Professor für VWL, insbes. Finanzwissenschaft an der TU Dresden und seit 2004 Geschäftsführer der Dresdner Niederlassung des ifo Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

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Prof. Dr. Marcel Thum schloss 1990 sein Studium der Volkswirtschaft an der Universität München ab, bevor er dort 1995 seinen Doktortitel mit summa cum laude erwarb. 2001 erfolgt seine Habilitation. Von 1995 bis 1996 war er John Foster Dulles Visiting Lecturer an der Woodrow Wilson School, Princeton University und von 1996 bis 2001 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität München. Er war von 2010 bis 2012 Mitglied im Expertenrat Demografie beim Bundesministerium des Innern und ist seit 1999 CESifo Research Fellow sowie seit 2007 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen. Darüber hinaus ist er seit 2013 Co-Editor der Zeitschrift „Review of Economics“. Seine Forschungsschwerpunkte sind Finanzwissenschaft, Politische Ökonomie, Arbeitsmarkttheorie und -politik, sowie Ökonomie des Klimawandels. | Foto: Klaus Gigga


Dr. Ulrich Walwei

ist seit 2002 Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte zu rechtsökonomischen Fragen an der Universität-Gesamthochschule Paderborn (Dr. rer. pol.). Dort war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am finanzwissenschaftlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Friedrich Buttler. Seit 1988 ist Dr. Ulrich Walwei im IAB beschäftigt, wo er bis 2007 den Forschungsbereich „Wachstum, Demographie und Arbeitsmarkt“ leitete. Darüber hinaus ist er Wissenschaftlicher Beirat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Beirat der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit sowie Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg. Seine Forschungsfelder sind längerfristige Arbeitsmarkttrends, Politikanalysen, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und international vergleichende Institutionenökonomik. | Foto: Wolfram Murr


Johannes Hintersberger

ist Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

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Er studierte Germanistik, Geschichte, Katholische Theologie und Politikwissenschaften an der Universität Augsburg. Nach seinem Staatsexamen war er Leitender Angestellter der Handwerkskammer für Schwaben und Wirtschaftsreferent der Stadt Augsburg. Der Vater von fünf Kindern ist seit 1971 CSU-Mitglied und seit 2003 Mitglied des bayerischen Landtags. Von 2013 bis 2015 war er Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium, bevor er 2015 zum Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration ernannt wurde. Hintersberger engagiert sich ehrenamtlich u.a. im Kolping-Stiftungsrat und im Augsburger Diözesanrat. Seit letztem Jahr ist er zudem Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit.

Prof. Dr. Jürgen Jerger

lehrt seit Oktober 2002 an der Universität Regensburg am Lehrstuhl für Internationale und Monetäre Ökonomik. 

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Jürgen Jerger studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg und an der London School of Economics. Die Promotion erfolgte 1993 zu einem Thema im Bereich der Beschäftigungstheorie, die Habilitation zu Fragen der Interdependenz von Lohn- und Nachfragepolitik 1998. Es folgten Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Gießen und Erlangen-Nürnberg sowie ein Forschungsaufenthalt am German American Center for Visiting Scholars in Washington. Prof. Dr. Jerger war ab November 2007 bis Januar 2017 nebenamtlich als Direktor am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg (bis Ende 2011: Osteuropa-Institut) tätig. Von Januar 2012 bis September 2013 diente er auch als Prorektor der Universität Regensburg.

Prof. Dr. Ute Klammer

ist seit 2016 geschäftsführende Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) und Professorin an der Fakultät Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen.

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Nach dem Abschluss eines Doppelstudiums an der Universität zu Köln (Staatsexamen in Philosophie/Germanistik/Pädagogik und Diplom in Volkswirtschaftslehre) arbeitete sie in mehreren Forschungsprojekten am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Universität Frankfurt a.M., wo sie auch in Volkswirtschaftslehre promovierte. Weitere berufliche Stationen führten sie ans Zentrum für Europäische Sozialforschung der Universität Mannheim, ans Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf und an die Universität Louvain-la-Neuve, Belgien. 2004 folgte sie dem Ruf auf eine Professur für Sozialpolitik an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, 2007 nahm sie schließlich einen Ruf an die Universität Duisburg Essen auf eine Professur für Politische Wissenschaften, insbesondere Sozialpolitik an. 2008 bis 2015 war sie zudem Prorektorin der Universität Duisburg-Essen mit Verantwortung für die Bereiche Diversity Management und Internationales. Ute Klammer war Vorsitzende der Ersten Sachverständigenkommission Gleichstellung für die Bundesregierung und Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Gegenwärtig ist sie u.a. Vorstandsmitglied des Forschungsinstituts für Gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), Düsseldorf und der Sektion Sozialpolitik der Deutschen Gesellschaft für Soziologie sowie Mitglied des Sozialbeirats der Bundesregierung. Ihre Arbeitsschwerpunkte beziehen sich auf Grundsatzfragen der sozialen Sicherung, Alterssicherung, Familienpolitik, europäische und international vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, Armut und Einkommensverteilung sowie Erwerbstätigkeit und soziale Sicherung von Frauen.

Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn

ist Mitglied im Deutschen Bundestag und Sprecher für Sozialpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

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Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn hat in Bielefeld Volkswirtschaftslehre studiert und in Frankfurt promoviert und habilitiert. Im Sommersemester 2007 und Wintersemester 2008 vertrat er den Lehrstuhl für Labour Ecocomics an der Goethe Universität Frankfurt. Als Wissenschaftler lagen seine Schwerpunkte unter anderem in der empirischen Armutsforschung. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit Reformen und Finanzierung der sozialen Sicherung, Grundsicherung/Grundeinkommen, Genderökonomie, Einkommensdiskriminierung von Frauen und Einkommensverteilung. 2008 wurde er Mitglied im Deutschen Bundestag und seit 2014 Sprecher für Sozialpolitik der Grünen-Fraktion. | Foto: Stefan Kaminski

Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger

ist seit 2016 stellvertretender Vorsitzender der Kommission VI für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz, sowie Mitglied der Ethik-Kommission "Autorisiertes und Vernetztes Fahren" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

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Von 1977 bis 1983 absolvierte er ein Studium der Philosophie und Theologie an der Universität Augsburg und erhielt 1983 die Priesterweihe in Augsburg. 1989 folgte ein Studium der Volkswirtschaftslehre und 1993 seine Promotion. 1994/1995 war er Gastprofessor an der School of Philosophy der Catholic University of America/Washington D.C. Außerdem war er von 2005 bis 2016 Mitglied des Nationalen Ethikrates und Deutschen Ethikrates. Seit 2009 ist er Mitglied der Bioethik-Kommission der Bayerischen Staatsregierung, seit 2015 Stiftungsratsvorsitzender der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, sowie Bischofsvikar für Bioethik und Sozialpolitik und Mitglied der Kommission VIII für Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz.

Markus Rinderspacher

ist SPD-Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Bayerischen Landtags.

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Markus Rinderspacher studierte Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bis zu seiner Wahl in den Bayerischen Landtag arbeitete er als Redaktionsleiter. Er war zudem von 2005 bis 2009 Pressesprecher der Münchener SPD und ist seit 2009 Mitglied des Präsidiums und des Landesvorstands der BayernSPD.

Prof. Dr. Marcel Thum

ist seit 2001 Professor für VWL, insbes. Finanzwissenschaft an der TU Dresden und seit 2004 Geschäftsführer der Dresdner Niederlassung des ifo Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

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Prof. Dr. Marcel Thum schloss 1990 sein Studium der Volkswirtschaft an der Universität München ab, bevor er dort 1995 seinen Doktortitel mit summa cum laude erwarb. 2001 erfolgt seine Habilitation. Von 1995 bis 1996 war er John Foster Dulles Visiting Lecturer an der Woodrow Wilson School, Princeton University und von 1996 bis 2001 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität München. Er war von 2010 bis 2012 Mitglied im Expertenrat Demografie beim Bundesministerium des Innern und ist seit 1999 CESifo Research Fellow sowie seit 2007 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen. Darüber hinaus ist er seit 2013 Co-Editor der Zeitschrift „Review of Economics“. Seine Forschungsschwerpunkte sind Finanzwissenschaft, Politische Ökonomie, Arbeitsmarkttheorie und -politik, sowie Ökonomie des Klimawandels. | Foto: Klaus Gigga

Dr. Ulrich Walwei

ist seit 2002 Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte zu rechtsökonomischen Fragen an der Universität-Gesamthochschule Paderborn (Dr. rer. pol.). Dort war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am finanzwissenschaftlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Friedrich Buttler. Seit 1988 ist Dr. Ulrich Walwei im IAB beschäftigt, wo er bis 2007 den Forschungsbereich „Wachstum, Demographie und Arbeitsmarkt“ leitete. Darüber hinaus ist er Wissenschaftlicher Beirat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Beirat der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit sowie Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg. Seine Forschungsfelder sind längerfristige Arbeitsmarkttrends, Politikanalysen, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und international vergleichende Institutionenökonomik. | Foto: Wolfram Murr


Tagungssekretariat

 

Heike Schenck

Tel.: +49 8158 256-46

Fax: +49 8158 256-51

h.schenck@apb-tutzing.de

Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung über das Online-Formular auf der Website der Akademie bis spätestens 21. April 2017.

Ihre Anmeldung gilt als angenommen, wenn Sie eine Teilnahmezusage erhalten.

 

Tagungsgebühr

 

Mit Übernachtung 75 Euro (ermäßigt: 45 Euro).

Ohne Übernachtung 45 Euro (ermäßigt: 35 Euro).


Nachlese

17. Juli 2017

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